Roskilde Festival 2013, Tag 1: Harlem Shake und Glückseligkeitsbezeugungen

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Kein Flunkyball mehr, zumindest vorerst nicht – als das Festival-Gelände im dänischen Roskilde am Donnerstag um 17 Uhr seine Schleusen öffnet, treibt es die Besucher weg von den Zelten und vor die Bühnen. Sechs Tage sturmfreier Campingplatz haben ihre Spuren hinterlassen und so betreten die ersten Zuschauer den frisch gemähten Rasen fast zaghaft, bevor sie – begleitetet von Glückseligkeitsbezeugungen – zum Wettlauf um die besten Plätze vor den jeweiligen Bühnen ansetzen.

Im Laufe des Tages sollten dort unter anderem Jake Bugg, Kendrick Lamar, Savages,The Lumineers und, zum Abschluss, die Schweden-Combo „Ingrid“ mit Lykke Li, Peter Björn, John und Miike Snow auftreten. Doch die Gäste schienen ihre Kraftreserven noch etwas zurückzuhalten, oder sie hatten sie bereits bei den Trinkspielen aufgebraucht, denn trotz zwei „Harlem Shakes“ – angestimmt vom Produzenten Baauer höchstpersönlich, und parallel beim Warm-Up-Set zu Kendrick Lamars Konzert – sparte das Publikum noch etwas mit seiner Zuneigung und blieb eher höflich distanziert zu den Künstlern auf der anderen Seite der Wellenbrecher. Aber noch sind ja drei Tage Zeit für die großen Emotionen.

Die Konzerte in Roskilde könnt Ihr übrigens selbst auf http://roskilde-festival.dk/ im Live-Stream mitverfolgen.


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