Highlight: Musiker erzählen von den Abenteuern, die sie erlebt haben als die Berliner Mauer fiel

Sommer, Sonne, Zeitmaschine: Best Coast live in Berlin

Während sich die Best-Coast-Sängerin ihre bis in die hintersten Reihen schillernde Gitarre umschnallt, strahlt sie fast ein wenig verlegen in die Runde. So viel Euphorie habe es auf ihren Shows in Europa noch nie gegeben – vielleicht das schönste Geschenk, das man ihr zum 29. machen kann. Denn: Bethany Cosentino hat am Tag des Berlin-Konzerts, dem 3. November, Geburtstag. Gemeinsam mit Kollege Bobb Bruno und der Tourband gelingt es der Musikerin, das vielleicht nicht so zahlreich erschienene, aber dafür recht aufmerksame Publikum im Kreuzberger Venue Bi Nuu auch live vom Surfrock aus Los Angeles zu überzeugen.

Während sich draußen vor dem Club Eis auf die Autoscheiben legt, braucht es drinnen nicht viel, um sich vom Fifties- und Sixties-inspirierten Sound mitnehmen zu lassen. Ein bisschen schwärmen, von Sommer, Sonne und Herzensbrechern – das tut gut und wärmt die kalten November-Seelen. Schade nur, dass schöne Momente so schnell vorbeigehen. Mit „Boyfriend“ verabschieden sich die Fünf nach einem gefühlt viel zu kurzen Set von der Bühne. Ein Blick auf die Uhr verrät’s dann aber: Passt schon so. Immerhin will Cosentino ja auch noch ein bisschen Geburtstag feiern.

 

 


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