Steven Spielberg hat mit „Ready Player One“ gerade Kinogeschichte geschrieben

Seit zwei Wochen läuft „Ready Player One“, Steven Spielbergs Rückkehr zum Science-Fiction-Genre in den weltweiten Kinos. Der Film hat bisher fast 500 Millionen Dollar eingespielt. Das reicht zwar noch nicht, um ihn für das Studio als vollen Erfolg zu verbuchen, am Wochenende konnte der 71-Jährige durch die Kinoeinnahmen allerdings eine Schallmauer durchbrechen, die bisher noch niemand erreichte. Mit all seinen Filmen konnte Spielberg insgesamt 10 Milliarden US-Dollar einspielen. So etwas gab es in der Geschichte des Kinos noch nie.

Diese Zahl fußt auf Spielbergs langer Karriere, in der schon sein zweiter Kinofilm „Der weiße Hai“ 1975  zum Megablockbuster wurde. Es folgten Meilensteine wie „Schindlers Liste“, „E.T.“, „Jurassic Park“, „Indiana Jones“ und „Der Soldat James Ryan“. Spielberg ist nachweislich einer der größten Regisseure aller Zeiten, den ersten Platz an den Kinokassen könnte ihn aber zukünftig James Cameron streitig machen.

Aktuell sieht die Liste der Regisseure mit den meisten generierten Einnahmen folgendermaßen aus (Quelle: Boxofficemojo):

  1. Steven Spielberg (10 Milliarden US-Dollar)
  2. Peter Jackson (6,52 Milliarden US-Dollar)
  3. Michael Bay (6,41 Milliarden US-Dollar)
  4. James Cameron (6,14 Milliarden US-Dollar)

Während Peter Jackson nach der „Hobbit“-Trilogie eine Regie-Auszeit nimmt und sich auf Produzieren beschränkt, hat Michael Bay 2017 ansehen müssen, dass sein „Transformers“-Franchise nicht mehr die Zugkraft hat, die sich das Studio verspricht. James Cameron hingegen dreht gerade seine „Avatar“-Fortsetzungen und wird wahrscheinlich wieder Massen und die Kinos locken. Mit „Titanic“ und dem ersten „Avatar“-Film hat Cameron immerhin die beiden finanziell erfolgreichsten Filme aller Zeiten in seiner Vita.

Der zweite Teil der „Avatar“-Reihe startet 2020 in den Kinos, danach folgen bis 2025 die Teile drei bis fünf. Spielberg dreht in den kommenden zwei Jahren noch ein Remake von „West Side Story“ und „Indiana Jones 5“.  Dazu verfilmt er „The Kidnapping of Edgardo Mortara“, in dem es um die Entführung eines jüdischen Jungen 1858 geht.


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