Tod von Mac Miller: Drogendealer zu fast elf Jahren Haft verurteilt

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Vor dreieinhalb Jahren wurde der amerikanische Rapper Mac Miller tot in seiner Wohnung in Los Angeles gefunden. Ein Gerichtsmediziner stellte fest, dass der erst 26-Jährige an einer versehentlichen Überdosis von Kokain, Alkohol und dem Schmerzmittel Fentanyl starb. In der USA nehmen die Todesopfer durch den Missbrauch von Fentanyl seit Jahren zu. Rund die Hälfte der Drogentoten in den USA konsumierten vor ihrem Tod auch Fentanyl. Schon kleinste Mengen des synthetischen Opioids können tödlich sein.

Urteil gegen einen der Drogendealer von Mac Miller

Nun fiel ein Urteil in dem auf die Todesnacht folgenden Prozess: Ein 39-jähriger Mann wurde zu einer 121-monatigen Haftstrafe verurteilt, nachdem er sich voriges Jahr schuldig bekannt hatte, gefälschte Medikamente weitergegeben zu haben. Er sagte vor Gericht aber aus, nicht gewusst zu haben, dass die Medikamente Fentanyl enthielten. Er plädierte auf eine fünfjährige Gefängnisstrafe. Neben dem nun Verurteilten waren noch zwei weitere Drogendealer in den Tod von Mac Miller verwickelt.

Emotionale Aussage der Mutter

Bei dem Prozess wurde es auch emotional, als die Mutter des verstorbenen Musikers das Wort ergriff. Sie sagte: „Mein Leben wurde düster als Malcom [Mac Miller] die Welt verlassen hat. Malcom war mein Mensch, mehr als ein Sohn. Wir hatten eine sehr gute, enge und unersetzliche Beziehung. Wir sprachen fast jeden Tag über alles – über sein Leben, seine Pläne, seine Musik und Träume.“

Mac Miller, der mit bürgerlichem Namen Malcom James McCormick hieß, thematisierte seinen Drogenkonsum oftmals in seiner Musik. Zum Beispiel in seinem Song „Happy Birthday“. Im Mai 2018 – rund vier Monate vor seinem Tod – prallte er mit seinem Auto gegen einen Strommast und wurde daraufhin wegen Fahrens unter Drogen- oder Alkoholeinfluss verhaftet. Am 8. Januar 2020 veröffentlichte Mac Millers Familie sein Album CIRCLES posthum.


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