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Was Ihr bisher noch nicht über „Black Panther“ wusstet

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Black Panther“ – der hochgelobte und preisgekrönte Film über Prinz T’Challa (Chadwick Boseman), der nach dem tragischen Tod seines Vaters das Thronerbe des wohlhabenden und hoch technologisierten afrikanischen Staates Wakanda antreten muss – gilt als einer der besten Marvel-Filme aller Zeiten. Hier findet ihr 10 besondere Fakten zum Film.

1. Das Comic-Debüt des Black Panthers erfolgte 1966 in der 52. Ausgabe der populäreren Comic-Serie „Die Fantastischen Vier“

Damit war er der erste Schwarze Superheld in einem Mainstream-Comic. Doch auf seinen ersten Leinwand-Auftritt musste der Superheld lange warten: Erst 50 Jahre später tauchte der Black Panther als Filmfigur in „Captain America: Civil War“ auf. Im Jahr 2018 folgte dann der Solofilm für den Thronfolger von Wakanda – der erste verfilmte Heldenepos mit einem Schwarzen Superhelden in der Hauptrolle, einer fast ausschließlich Schwarzen Starbesetzung und einem Schwarzen Regisseur.

2. Der afrikanische Staat Wakanda, den T’Challa in „Black Panther“ regiert, ist in den Comics eines der technologisch fortschrittlichsten Länder der Welt, das Wissenschaft und Tradition miteinander verknüpft

Zudem ist das Land stolzer Besitzer des Elements „Vibranium“, das wegen seiner Innovationskraft streng bewacht und geschützt wird. Das alles wird im Film aufgedeckt. Aber wusstet Ihr, dass nicht nur Captain Americas Schild aus Vibranium gebaut wurde, sondern auch die Quinjet-Flugzeuge, mit denen sich die Avengers fortbewegen?

3. In den Comics spielt auch das Liebesleben von T’Challa eine große Rolle

So soll der Black Panther eine Beziehung und kurze Ehe mit der X-Men-Mutantin Storm eingegangen sein, die in den ersten Verfilmungen von Halle Berry verkörpert wurde und bekanntlicherweise das Wetter regulieren kann. Anscheinend lernten sich die beiden bereits in der Jugend kennen und heirateten in Wakanda. Allerdings hielt die Ehe in den Comic-Heften nicht lange an, da sich T’Challa gegenüber seinem Land zu sehr verpflichtet fühlte.

4. Der Black Panther war in den Comics nicht nur Mitglied der Avengers

Er tauchte auch in einigen anderen Konstellationen auf: So übernahm er einmal gemeinsam mit Storm die Führung der „Fantastischen Vier“, als Reed und Sue vermisst wurden, war Teil der Defenders in Hell’s Kitchen und galt zeitweise aufgrund seiner Ehe mit Storm als Ehrenmitglied bei den X-Men.

5. Der Superheld wurde im Juli 1966 erschaffen – zwei Monate vor der Gründung der „Black Panther Party“

Die sozialistische und revolutionäre politische Bewegung forderte Freiheit und Gleichstellung der afroamerikanischen Bevölkerung in den USA und wurde von den zwei Aktivisten Huey Newton und Bobby Seale gegründet. Aufgrund der teilweise gewalttätigen Vorgehensweise wollte sich Marvel von der „Black Panther Party“ distanzieren und benannte „Black Panther“ für eine kurze Zeit in „Black Leopard“ um.

6. Die Idee, dem Superhelden aus Wakanda einen ganzen Film zu widmen, kam zum ersten Mal bereits im Jahr 1992 auf

So schlug der Schauspieler Wesley Snipes damals vor, die Geschichte von T’Challa mit sich selbst in der Hauptrolle zu verfilmen. Er sagte: „Wir haben ein weites Feld für Comic-Figuren auf der großen Leinwand, und wir haben noch nicht einen bedeutenden Schwarzen Comic-Helden, vor allem nicht den Black Panther, der ein so reiches, interessantes Leben führt.“ Schade, dass es ganze 26 Jahre gedauert hat, bis Snipes‘ Wunsch (zumindest zur Hälfte) in Erfüllung gehen konnte.

7. Neben Chadwick Boseman gab es noch weitere Schauspieler, die für die Rolle von T’Challa in Betracht gezogen wurden

Darunter befanden sich Adewale Akinnuoye-Agbaje, Anthony Mackie und Djimon Hounsou – die sich alle nach einer Absage dennoch über eine Rolle im Marvel-Universum freuen konnten. So spielte Agbaje Algrim/Kurse in „Thor – The Dark Kingdom“ (2013), Mackie übernahm die Rolle des Sam Wilson in „The Return of the First Avenger“ (2014) und Hounsou mimte Korath in „Guardians of the Galaxy“ (2014).

8. Die Bezeichnung „Black Panther“ ist kein speziell ausgewählter Titel für T’Challa

Es ist die Betitelung für die jeweilige Person, die zu dem/der Beschützer*in des fiktiven afrikanischen Landes Wakanda wird. Somit trug auch schon eine Frau den Titel „Black Panther“ – und zwar T’Challas eigene Schwester Shuri, die in den Comics einmal vorübergehend den Titel annahm, als T’Challa von einer Gruppe von Schurken besiegt wurde.

9. In „Iron Man 2“ (2010) kann man an einer Stelle des Filmes Wakanda als Ort auf einem Monitor erkennen

Laut des dargestellten Standortes soll Wakanda demnach am Turkana-See an der Grenze zu Kenia und Äthiopien liegen. Interessanterweise ist jene Region auch in Realität etwas ganz Besonderes, da sie über reichlich viele Mineralien und Bodenschätze verfügt. Der Name „Wakanda“ wurde ursprünglich von dem Stamm der Wakamba (jetzt Kamba) in Kenia inspiriert.

10. Hauptdarsteller Chadwick Boseman, der im August 2020 an den Folgen einer Krebserkrankung starb, bestand darauf, dass alle in Wakanda angesiedelten Charaktere mit einem authentischen afrikanischen Akzent sprechen

Der Grund: Das fiktive Land Wakanda wurde nie kolonialisiert. In einem Interview sagte Boseman dazu: „Der Kolonialismus in Afrika hätte es so gewollt, dass seine Ausbildung, um ein Herrscher zu sein, aus Europa kommt. Ich wollte ganz sicher sein, dass wir diese Idee nicht vermitteln, denn das wäre konträr zu allem, worum es bei Wakanda geht. Es soll die technologisch fortschrittlichste Nation auf dem Planeten sein. Wenn sie nicht erobert worden sein soll – was bedeutet, dass der Fortschritt stattgefunden hat, ohne dass der Kolonialismus diesen beschmutzt, seine Quelle vergiftet, ohne ihn aufzuhalten oder zu stören – dann würde er auf keinen Fall mit einem europäischen Akzent sprechen.“

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