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Kodak-Comeback: der Super-8-Film kehrt zurück

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Eigentlich war das Film- und Fotounternehmen Kodak 2012 pleite, dem Ende näher als einem gefeierten Comeback. Doch Hollywood-Regisseure besannen sich im digitalen Zeitalter auf analoge Technik und halfen so dem wirtschaftlich schwer getroffenen Konzern wieder auf die Beine. Bestes aktuelles Beispiel: beim neuen Star Wars-Film „Das Erwachen der Macht“ wurden Teile ebenfalls analog gedreht.

Der neueste Wurf des Hauses dürfte alte wie neue Analog-Fans erfreuen: Kodak kündigte an, den Super-8-Film wieder aufleben zu lassen. Auf der Technik-Messe CES in Las Vegas stellte das Unternehmen nun eine neue Super-8-Kamera vor, mit digitalen Elementen.

Die erste neue Super-8-Kamera will Kodak im Herbst dieses Jahres auf den Markt bringen. Sie wird einen Sucher mit 3,5 Zoll-Bildschirm haben, der Ton wird digital aufgezeichnet. Das belichtete Material selbst wird analog und digital vorliegen. Die Kamera ist mit einem 6-mm-Objektiv mit einer Blende von f/1,2 ausgestattet. Optional gibt es für die Kamera ein Zoomobjektiv mit einem Brennweitenbereich 6 bis 48 mm. Vorgesehen ist sie für Kassetten mit 15 Metern Film. Aufgenommen wird mit 9, 12, 18, 24 oder 25 Bildern pro Sekunde. Designt wird sie von Yves Behar, der die Kamera optisch nach historischem Vorbild gestalten will.

Die Auflage der Kamera soll limitiert werden, was auch den recht stolzen Preis erklärt: zwischen 400 und 750 US-Dollar soll der Spaß kosten. Eine günstigere Version der Kamera soll dann 2017 folgen.


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