10 Kifferfilme zum Weltkiffertag

Am 20. April war Weltkiffertag. Erst einmal einen herzlichen Glückwunsch an alle, die dem Kiffertag tatsächlich irgendeine Bedeutung zuschreiben. Doch wie feiert man diesen Tag gebührend? Mit Gras wahrscheinlich, einem gepfefferten „Legalize it!“-Post auf Facebook oder gar einem Instagram-Foto von dem preisverdächtigen Blunt, den man sich gerade gedreht hat.

Wir wollen natürlich keineswegs zu Drogenkonsum anstiften. Aber zum Fernsehen! Für diejenigen, die den Weltkiffertag oder jeden anderen Tag mit den passenden Kifferfilmen ausklingen lassen möchten, haben wir hier deshalb einige Vorschläge vorbereitet:

1. „Half Baked“ (1998)

Ein amerikanischer Klassiker. Nach einem mitternächtlichen Shopping-Exzess (Snacks) tötet Kenny (Harland Williams) versehentlich ein Polizeipferd. Seine Freunde, darunter Dave Chapelle, verkaufen daraufhin medizinisches Marihuana, damit sie ihn aus dem Knast freikaufen können. Snoop Dogg und Jon Stewart haben Gastauftritte.

2. „Lammbock“ (2001)

2001 drehte Christian Zübert mit „Lammbock“ den vielleicht wertvollsten Beitrag Deutschlands zum Genre Kifferfilm. Und ja, es ist ein eigenes Genre! Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz betreiben hier einen Pizza-Lieferdienst, der bei der richtigen Bestellung auch noch etwas Dope mitliefert.

3. „Fritz the Cat“ (1972)

Die Zeichentrick-Katze Fritz war zum Erscheinen des Films 1972 eine äußerst kontroverse Figur. Das Tier sollte eigentlich studieren, möchte aber lieber Orgien feiern und konsumiert jede Menge Drogen. „Fritz the Cat“ war der erste Animationsfilm, der in den USA nur für Erwachsene zugänglich war. Den Film kann man sich komplett auf YouTube anschauen:

https://www.youtube.com/watch?time_continue=53&v=htIbDWhd93o

4. „Ananas Express“ (2008)

Eigentlich sind ja fast alle Filme von und mit Seth Rogen Kifferfilme. Der hier widmet dem Thema Weed aber besonders viel Leidenschaft: James Franco spielt einen liebenswürdigen Dealer, der gemeinsam mit Seth Rogen den Crossjoint berühmt machte.

5. „Bang Boom Bang“ (1999)

Einige deutsche Schauspieler hatten hier ihre witzigste Performance. Dieter Krebs, Martin Semmelrogge und Oliver Korittke, zum Beispiel. Die größte Legende in dem Kleinstadt-Gaunerplot ist allerdings Ralf Richter als Kalle Grabowski. Absoluter Kultfilm für Kiffer, für Leute aus dem Ruhrpott und alle, die sich angesichts aktueller Schweighöfer-Komödien in die 1990er zurückwünschen.

6. „Bube, Dame, König, grAS“ (1998)

Eine lächerliche große Menge Gras ist in Guy Ritchies Durchbruch der Motor für einen Kleinkrieg zwischen mehreren Gangster-Banden. Heist-Movie trifft auf Comedy trifft auf Milieu-Studie. Obendrauf hat der Film einen großartigen Soundtrack und einen Gastauftritt von Sting zu bieten.

7. Die „Cheech und Chong“- Filme

Und zwar alle davon.

https://www.youtube.com/watch?v=kCXqbjo6cb0

8. „Dazed and Confused“ (1992)

Richard Linklaters endgültiger Durchbruch als Regisseur verhalf Matthew McConaughey zum Durchbruch als Schauspieler. Der herausragende Highschool-Film bekommt mit „Everybody Wants Some!!“ am 2. Juni sein spirituelles Sequel.

9. „Dogma“ (1999)

Jay und Silent Bob (Kevin Smith, der auch Regie führt) sind ja sowieso Kiffer-Ikonen. „Dogma“ ist wahrscheinlich der beste Film mit dem Duo. Denn hier treffen sie am Ende sogar Gott (Alanis Morissette) und davor Ben Affleck und Matt Damon als gefallene Engel.

10. „Tusk“ (2014)

Wieder Kevin Smith, der sein Publikum ja seit jeher in Nerds und Kiffern gefunden hat. Und auch mit „Tusk“ bedient. In der Horrorkomödie operiert ein Typ seine Opfer in Walrosse um, damit er gegen sie kämpfen kann. Kevin Smith halt…


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