11 Dinge, die wir auf der re:publica 2015 gelernt haben

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In Berlin fand vom 5.-7. Mai 2015 zum neunten Mal die Digitalkonferenz re:publica statt. Unter dem Motto „Finding Europe“ referierten und diskutierten in 450 Einzelveranstaltungen 850 Sprecher aus 60 Ländern vor insgesamt 6000 Besuchern über Gegenwart und Zukunft unseres digitalen und daraus resultierenden analogen Miteinanders. Die Besuche von Netflix-CEO Reed Hastings sowie vom deutschen ISS-Astronaut Alexander Gerst zählten zu den wohl prominentesten Highlights der re:publica 2015. Am Donnerstag lag ein Schwerpunkt auf Musik, es ging unter anderem um „Music Hackathons“, Streamingdienste, Algorhythmen und Big Data. Viel Programm in wenig Zeit – hier deshalb eine Liste von elf Dingen, die wir auf der re:publica 2015 gelernt haben.

11 Dinge, die wir auf der re:publica 2015 gelernt haben

1. Klaus Wowereit sprach Tim Renner einst auf die Mailbox. Man traf sich und trank zwei Flaschen Wein, seitdem ist Renner Kulturstaatssekretär von Berlin.

2. Dieter Gornys letztbesuchtes Konzert war eine Show der Toten Hosen. Bezahlt hat er dafür natürlich nicht.

(Video siehe oben)

3. Netflix-CEO Reed Hastings hat kein eigenes Büro. Damit er seine Mitarbeiter regelmäßig selbst besuchen muss – und damit er heimlich früher Feierabend machen kann.

4. Auch YouTube-Stars sind nur Menschen. Irgendwie.

5. Wenn man als Astronaut vom All auf die Erde blickt und seine Heimatstadt nicht auf Anhieb findet, nimmt man heimlich Google Earth zur Hilfe.

6. Pussy Riot haben nicht mehr allzu viel zu sagen.

7. Spotify weiß zwar, dass du wahrscheinlich auch gerne Notorious B.I.G. magst, wenn du Tupac hörst. Den Unterschied zwischen East- und Westcoast kennt es aber nicht.

(gesagt von Jeet Mukerji in der Session „We know what you will be listening to next summer“)

8. In fünf Jahren wird man über Boxsets lachen. (Maurice Summen, Staatsakt)

9. Die re:publica ist das Rock am Ring unter den Digitalkonferenzen.

450 Veranstaltungen an drei Tagen führen zu jeder Menge Information, Frust und Verdruss. Viele Besucher socializen deshalb lieber gleich mit Bier und Kaffee und schauen sich die eigentlichen Sessions später auf YouTube an.

10. Der Twitterer @neinquarterly ist ein sehr lustiger Twitterer. Hier ein Beispiel.

11. Listen funktionieren im Internet offenbar immer noch.


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