Adele: Interviewer entschuldigt sich für „schrecklichen Fehler“


„Wenn ich ehrlich bin, habe ich den Großteil dieser Verunglimpfung verdient, und ich stehe voll und ganz dahinter“, so der australische TV-Moderator.

Der australische Fernsehmoderator Matt Doran hat sich dafür entschuldigt, Adeles neues Studioalbum 30 vor einem Interview mit der Künstlerin nicht angehört zu haben. Durch seinen „schrecklichen Fehler“ habe er die Sängerin „beleidigt“.

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Autorisierung nach Beichte von Sony Music verweigert

Am 4. November war der 37-Jährige von Sydney nach London geflogen, um sich mit Adele für ihr einziges australisches Interview zu treffen. Während des Gesprächs gab er zu, dass er das Album nicht gehört hatte. Sein Eingeständnis führte dazu, dass Sony Music das Interviewmaterial zurückhielt, welches Teil eines Rechtepakets war. Channel 7 hatte jene Lizenz laut australischen Medien 1 Million AUD (umgerechnet 630.000 Euro) gekostet.

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„Wenn ich ehrlich bin, habe ich den Großteil dieser Verunglimpfung verdient“

Während eines Monologs in seiner „Weekend Sunrise Show“ vor zwei Tagen (27. November) übte sich Doran nun in Demut: „Wenn ich ehrlich bin, habe ich den Großteil dieser Verunglimpfung verdient, und ich stehe voll und ganz dahinter.“ Dann erklärte er sein Malheur: „Am Tag, nachdem wir in London gelandet waren, kam eine E-Mail von Sony. Darin wurde Adele nicht erwähnt, aber sie enthielt einen Link zu ihrem Album“, und weiter: „Die echte, unumstößliche Wahrheit ist, dass ich es verpasst habe. Mit einem absurd großen Abstand die wichtigste E-Mail, die ich je in meinem Leben verpasst habe“, so der Journalist.

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Doran beschreibt Adele als „tiefgründig“, „lustig“ und „offen“

Doran nannte seinen Fauxpas einen „schrecklichen Fehler“ und wies gleichwohl die Behauptung zurück, dass Adele das Interview verlassen habe, als sie erfuhr, dass der Interviewer das Album nicht gehört hatte. Das Gespräch habe länger gedauert als verabredet, die Sängerin sei darin „tiefgründig“, „lustig“ und „offen“ gewesen.  Er fügte jedoch hinzu: „Aber all das spielt keine Rolle, denn dadurch, dass ich den Link zum Album verpasst habe, habe ich Adele beleidigt, egal wie ich es zu rechtfertigen versuche.“

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