Highlight: 13 Acts, die wir auch nach ihrem Mainstream-Durchbruch gut finden

Arcade Fire steuern Song „Baby Mine“ zur neuen „Dumbo“-Verfilmung bei

Arcade Fire haben neue Musik zu Tim Burtons Remake von „Dumbo“ beigetragen.

Ursprünglich wurde der Song „Baby Mine“ von Frank Churchill und Ned Washington geschrieben, von der bereits 1987 verstorbenen Betty Noyes gesungen und im Original-Disney-Film von 1941 veröffentlicht. Die neue Version von Arcade Fire ist eine echte Familienangelegenheit: Die Mutter von Win und Will Butler spielt die Harfe, Win und Régine Chassagnes Sohn spielt Triangle und der Großvater der Butler-Brüder hat einen Cameo-Auftritt mit der Sonovox. 

In einem Statement erklärte Sänger Win Butler seine persönliche Verbindung zum Song: „Es gibt eine Szene mit einer Lokomotive im ursprünglichen ‚Dumbo‘-Film, die ein Instrument namens Sonovox verwendet, das mein Großvater Alvino Rey in den 1930er-Jahren berühmt gemacht hat. Jedes Mal, wenn ich den Film gesehen habe, dachte ich, er wäre es.“

Kooperation

Außerdem erzählt er: „Als wir gebeten wurden, ‚Baby Mine‘ zu machen, holte ich sofort alle alten Gitarren meines Großvaters raus und wollte sie in dem Song spielen. Meine Mutter spielt Harfe auf der Strecke, mein Bruder das Theremin, meine Frau singt und spielt Schlagzeug, und unser Sohn spielt sogar die Triangel. Ich werde immer an diesen Song denken, wenn ich an die Menschen denke, die ich so lieb habe, die für mich so wertvoll sind.“

„Es ist eine Geschichte, die wir noch einmal erzählen müssen“, fügt Régine Chassagne hinzu. „Seit 1941 hat sich viel verändert, und wir streben immer noch danach, dass alle Menschen akzeptieren und feiern, wer sie auf diesem Planeten sind.“

Sowohl der Film, als auch der Soundtrack sollen am 29. März 2019 veröffentlicht werden. Die Aufnahme von „Baby Mine“ soll während des Abspanns des Films laufen.

Arcade Fires fünftes Album EVERYTHING NOW erschien im Juli 2017 und erhielt durchwachsene Kritiken. ME-Autor André Boße lobte die Platte und attestierte: „Erst Disco-Funk mit Botschaft, dann großer Pop für die Weltflucht.“ Kurz vor der Veröffentlichung gaben sie zwei exklusive Deutschlandkonzerte. Ihre Show in der Berliner Wuhlheide beschrieb ME-Redakteur Fabian Soethof als „ein routiniertes Spektakel“ „zwischen Schlagerpop und Checkertum“. Zuletzt traten sie im Spätsommer 2018 in Berlin auf.


Mit Karnevals-Mist, Deutsch-HipHop-Historie, Keith Flint und hässlichen Zeilen über Arcade Fire: Die Popwoche auf einen Blick
Weiterlesen