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Bezahldienst geplant – Geht SoundCloud jetzt das Geld aus?

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Dem Audiodienst SoundCloud geht laut Insider-Aussagen das Geld aus: Wie dem Unternehmen nahestehende Quellen dem Magazin Digital Music News verraten haben wollen, reichen die Mittel noch bis Ende des Jahres. Einer nächsten Finanzierungsrunde stehen zudem „signifikante Hindernisse“ im Weg, so die Tippgeber.

Mögliche Investoren seien derzeit noch unschlüssig, ob sich die finanzielle Unterstützung auszahlen kann, da geplante Vertragsabschlüsse mit den Major-Labels UMG und Sony noch ausstünden. Im letzten Jahr hatte SoundCloud mit Warner Music Group ein Deal abgeschlossen, der dem Unternehmen fünf Prozent der Anteile zusprach.

Von SoundCloud ist diesbezüglich wohl vorerst keine Stellungnahme zu erwarten. Stattdessen stellte Chef Eric Wahlforss andere große Pläne vor, die Raum für Interpretationen lassen. Die Berliner arbeiten an einem eigenen Bezahldienst für Musik im Netz. Einen Vorteil gegenüber anderen Streamingportalen sehen die Macher in ihrer großen Datenbank – in ihr schlummern über 100 Millionen Tracks. Zum Vergleich: Bei Spotify stehen 25 Millionen Songs zur Verfügung.

Das Unternehmen will noch in diesem Jahr in den USA in den Konkurrenzkampf einsteigen. Nächstes Jahr werde man in Europa nachziehen. Sollte sich das Modell etablieren, wären somit wohl auch die Gerüchte über Geldsorgen wieder vom Tisch.

 


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