Conor Oberst entlastet: Angebliches Vergewaltigungsopfer gibt Lüge zu

Die Missbrauchsvorwürfe gegen den Bright-Eyes-Sänger waren falsch. Das mutmaßliche Opfer gab jetzt zu gelogen zu haben. Sie sehnte sich nach Aufmerksamkeit.

Letztes Jahr erhob Joan Elisabeth Harris noch wiederholt den Vorwurf, dass Bright-Eyes-Sänger Conor Oberst sie 2003 auf einem Konzert vergewaltigt habe. Jetzt hat sie in einem Statement die Aussage zurückgezogen und ihre Lüge mit ihrer Sucht nach Aufmerksamkeit begründet. In ihrer notariell beglaubigten Aussage heißt es:

“Die Aussagen, die ich in den letzten sechs Monaten wiederholt online und anderweitig geäußert habe, sind zu hundert Prozent falsch. Ich habe diese Lügen erfunden, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich durchlebte zu der Zeit eine schwierige Phase und musste mit der Krankheit meines Sohnes fertig werden. Ich ziehe sämtliche Aussagen über Conor Oberst zurück und entschuldige mich bei ihm, seiner Familie und seinen Fans für die schrecklichen Dinge, die ich über ihn geschrieben habe. Ich sehe jetzt, dass meine Handlungen fehlgeleitet waren, und dass ich damit tatsächlichen Opfer sexueller Gewalt geschadet haben könnte. Auch hierfür möchte ich mich entschuldigen. All der Schmerz, den ich verursacht habe, tut mir aufrichtig leid.”

Wie Conor Oberst, der nach den Vorwürfen eine Schadenersatzklage in Höhe von einer Million Dollar eingereicht hatte, jetzt reagieren wird, ist noch nicht bekannt.

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