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Interview

Dendemann im Gespräch: „Ich bin ja eigentlich die Speerspitze der Ignoranz“

Es geht ihm – so viel platter Einstieg muss drin sein – gut, es geht ihm sehr, sehr gut. Dass Dendemann im Dezember 2018 vor Journalisten Hof hält, um über ein neues Album zu sprechen, ist schließlich alles andere als selbstverständlich. Knapp neun Jahre, also circa drei HipHop-Ewigkeiten, ist es her, dass er sich auf VOM VINTAGE VERWEHT mit Vokuhila und Produzent Moses Schneider an einer Art Crossover ohne Crossover versuchte.

Danach war er erst einmal raus. Kein Album, keine EP, kaum Features. Sogar der Verlockung, sich als Retro-Attraktion über den Jahrmarkt der 90er-Nostalgie schleifen zu lassen, widerstand der Sauerländer mit hanseatischer Sozialisation und Kreuzberger Wahlheimat. 2015 holte ihn Jan Böhmermann als Hausmusiker in seine wöchentliche Sendung „Neo Magazin Royale“. Der alte Mann und das Mehr: Recht unvermittelt stand Dendemann plötzlich vor dem größten Publikum seiner Karriere.

Dass heute von „Spiegel“ und „Zeit“ bis ME alles, was die deutsche Qualitätsmedienlandschaft noch so hergibt, auf der Matte steht und die jetzt im Februar anstehende Tour beinahe komplett ausverkauft ist, hat sicher auch mit diesem Job zu tun. Vor allem aber hat es mit Dendemann zu tun. Wie kein anderer im Deutschrap eint er Schulen und Generationen. Wie kein anderer widersetzt er sich der goldenen HipHop-Regel, wonach du immer nur so gut bist wie deine Verse von letzter Woche.

Kooperation

Kippchen, Kaffee, Plauderlaune. Dendemann trägt buntes Tweedsakko über schwarzem Kapuzenpullover. Hat hier jemand Erwachsenen-Rap gesagt? So oder so, es darf gestylt werden!

Musikexpress: Hast du dir diesen Dende-Look jemals so zurechtüberlegt oder kam das schlicht aus deiner Alltagskleidung heraus?

Dendemann: Ich bin so erzogen worden. Was Schönes zum Anziehen, das nicht jeder hat und das sich gut anfühlt, war immer schon wichtig. Als Kind habe ich mich angeblich dreimal am Tag umgezogen, je nachdem, ob gerade Cowboy oder Fußball gespielt wurde. Die Mutter meines Vaters war Schneiderin. Bei uns ging es ständig um hochwertige Stoffe und solche Sachen.

Was haben deine Eltern gemacht?

Meine Mutter ist gelernte Fotolaborantin und hat viel im Einzelhandel gearbeitet. Mein Vater war Kaufmann im Profilrohr-Bereich bei Mannesmann in Wickede, sein ganzes Berufsleben lang, von der Lehre über alle Thyssenkrupp-Fusionen bis hin ins Mobilfunkzeitalter. Ursprünglich hatte er mal eine Dekorateur-Lehre angefangen, war also durchaus künstlerisch ambitioniert.

Wickede – großartiger HipHop-Städtename übrigens …

In meinem Ausweis steht als Geburtsort Wickede-Wimbern. Das habe ich Samy Deluxe nach, glaube ich, 15 Jahren zum ersten Mal gezeigt: Na, wer von uns beiden ist jetzt hier der Wickede MC? (lacht)

Wie Samy Deluxe zählt auch Dendemann zu jener Riege deutscher Rapper, die Ende der 90er-Jahre ihr erstes Karrierehoch erlebten und heute zur goldenen Generation verklärt werden. Das erste Album seiner Band Eins Zwo ist ein Klassiker, das zweite immerhin notorisch unterschätzt. Als Projektionsfläche für die Sehnsucht, HipHop möge doch jetzt bitte mal wieder so wie früher™ werden, hat sich der inzwischen 44-Jährige aber nie hergegeben. Stattdessen präsentiert er feixend sein neues Merch: Dendements-Caps, ein Spiel mit der arg hippen Meta-Streetwear-Marke Vetements. Soll bloß niemand denken, hier hätte jemand irgendwelche Anschlüsse verloren. „100% Rap“ steht hinten auf dem Cap. Trotz Ironie ist das auch eine Ansage: DA NICH FÜR! ist sortenrein. Gemeinsam mit dem Berliner Produzententeam The Krauts (Peter Fox, Marteria) hat Dendemann ein zeitgemäßes Update der klassischen Rap-Formel entwickelt. Samples, Drums und Rhymes – aber in groß und geil und mit der klaren Ambition, die Wartezeit wert gewesen zu sein.

Warum gerade die Krauts?

Die sollten ursprünglich schon DIE PFÜTZE DES EISBERGS machen. Das Moabeat-Album (Moabeat ist die ehemalige Band der Krauts-Mitglieder DJ Illvibe und Monk – Anm. d. Aut.) hatte einfach voll meinen Nerv getroffen. Das war soulig in den Harmonien, aber gefühlt Sample-frei im Sound und dabei so fett produziert wie Deichkind. Damals ist nichts daraus geworden, aber wir sind über die Jahre in Kontakt geblieben. Als sich die Idee für dieses Album konkretisiert hat, habe ich das wieder aufgegriffen.

„Retro ist nie so gut wie das Original“ (Dendemann)

Wie bist du dein Album letztlich angegangen?

Vor ungefähr fünf Jahren haben mein alter Freund I.L.L. Will und ich angefangen, uns gegenseitig Ordner mit Samples hin und her zu schicken. Darüber kam ich auf die Idee, dass man es wie eine Art Compilation angehen könnte: Ich nehme meine zwölf Lieblingssongs und kreiere meine eigenen Versionen davon. Ich bin dabei dann allerdings ganz schnell in der Retro-Falle gelandet. Retro ist nie so gut wie das Original: Kein 80s-Outfit der letzten 20 Jahre war auch nur ansatzweise so krass wie das Zeug, mit dem die damals wirklich rumgelaufen sind. Meine Idee war: Wohnzimmer-HipHop, aber auf Level, in richtig laut. Es durfte nicht diese Kategorien „alte Beats“ und „neuartige Beats“ geben. Es musste immer alles gleichzeitig sein. Erst mit den Krauts habe ich mich getraut, diesen Maximalanspruch konsequent zu verfolgen.

Wie geht dein Sample-First-Ansatz mit der eher Pop-geschulten Arbeitsweise der Krauts zusammen?

Bei den Krauts geht es auch oft mit einem halbtaktigen Bläser-Sample los. Aber am Ende ist halt bis hin zu Schlager quasi alles offen. Die arbeiten mit Leuten aus den unterschiedlichsten Bereichen und nehmen das Beste daraus auch mit in den HipHop – nämlich die Scheuklappen wegzulassen für die Größe eines Liedes. Nimm zum Beispiel den Song „Zauberland“. Ich hatte dieses Sample von Rio Reiser, mit geilen Strings – und dazu erst das Thema des Originals mit übernommen und einen entsprechenden Text geschrieben: über Trennung, mit Brandmetaphern. Am nächsten Tag kommt Monk ins Studio und meint, sie finden, ich müsste für den Song ein anderes Thema wählen, um Rio gerecht zu werden. Also habe ich mich hingesetzt und noch mal genau hingehört, worüber Rio da eigentlich singt – und plötzlich ist mir diese Welt aufgegangen! Viele Sachen habe ich so tatsächlich zweimal schreiben müssen. Aber dank des Trainings durch das „Neo Magazin Royale“ war das nicht mehr so schlimm.

In der Fernsehsendung mit Jan Böhmermann musstest du jede Woche einen eigenen neuen Text abliefern, komme, was wolle. Wie genau hast du von diesem Druck, von diesem, wie du sagst, „Training“ profitiert?

Ich musste das Schreiben wieder auf das Handwerk reduzieren. Ich habe ganz einfache Tools entwickelt, die mir helfen, schneller zu einem Text zu kommen, an dem ich dann feilen kann, anstatt wie früher Zeile für Zeile für Zeile zu schreiben. Vor allem hat mir das erlaubt, mich auf den Inhalt zu konzentrieren, vor aller Form. Das war das Allerwichtigste für die Arbeit am neuen Album. Ich konnte immer ganz beruhigt inhaltlich an einem Song arbeiten, ohne erst mal herausfinden zu müssen, ob der Reim auch geil genug ist und sich diese Mühe überhaupt lohnt. Ich wusste, dass ich mich auf meine Sprache verlassen kann.

Es fällt auf, dass du jetzt viel weniger Füll- und Relativierungswörter benutzt und Aussagen deutlich selbstbewusster im Raum stehen lässt als früher.

Bei mir fängt ja eigentlich jede zweite Zeile mit einem „aber“ oder „wenn“ an. Im Krauts-Studio werden solche Wörter aber grundsätzlich nicht gerappt. Die werden von Pierre (Baigorry, alias Peter Fox – Anm. d. Red.) nicht gerappt und auch nicht von Marten (Laciny alias Marteria – Anm. d. Red.). Marten verzichtet sogar auf das „ich“ am Anfang eines Satzes, und das hat seinen Grund. Diese Reduktion erzeugt diese unglaubliche Leichtigkeit bei ihm. So sehr ich immer schon bemüht war, Rap auf seine essenziellen Bestandteile zu beschränken: So was war nie meine Stärke. Aber diesmal wollte ich diese Eleganz auch haben. „Wo ich wech bin“ zum Beispiel ist dadurch entstanden, dass Monk zu mir gesagt hat: Du musst nicht immer Hauptsätze benutzen, mach mal so Fragmente. Und das war es dann. Ich habe das quasi an einem Abend geschrieben. Der Beat von Torky Tork lief beim Spülmaschine-Ausräumen und ich dachte mir nur: „Scheiße, warum bin ich nicht auch von der Straße, wie all die Gangster?“ Doch dann kamen da die Bilder von früher: der Skateboardplatz am Alten Rathaus, wie hinter der Kirche immer einer am Blech-Rauchen war. Plötzlich konnte ich zurück in diese jugendliche Beobachterrolle. Das ist einfach aus mir rausgekommen.

Du rappst in dem Song „Du kriegst mich aus dem Dorf, doch das Dorf nicht aus mir“. Woran zeigt sich das an einem Samstag in Berlin-Mitte?

Bei all den Leuten, die man auf dem Dorf hassen kann – am Ende sind in Mitte doch oft genau die gleichen unterwegs: die Spießer. Das ist dieselbe Engstirnigkeit, das gleiche Spaltertum wie früher an der Bushaltestelle. Ich denke, es gibt zwei Sorten von Menschen: solche, die zuerst die Unterschiede sehen, und solche, die zuerst die Gemeinsamkeiten sehen. Die, die zuerst die Unterschiede sehen, mag ich einfach weniger.

Waren das Skaten und der HipHop Fluchten vor diesem Spießertum?

Das war ja das einzig Negative, was man dort erlebt hat. Nazis gab es nicht, und mit allen, mit denen man sich hätte kloppen können, war man down. Also blieben die Sprüche über die „Skater-Schweine“ und dass man sich mal die Hose hochziehen soll.

Und wie kamst du vom Skaten zum Rap?

Der beste Skater der Stadt war Majubiese (Dendemanns späterer Partner bei der kurzlebigen Band Arme Ritter – Anm. d. Aut.), im Volksmund „Biskup“. Der hatte einen Public-Enemy-Rückenaufnäher auf seiner sehr hellblauen Jeansjacke. Das Logo habe ich im Plattenladen wiedererkannt und mir die Platte gekauft. Ich habe das zu Hause rein- und sofort wieder ausgemacht. Das war für mich einfach Krach, obwohl ich zu der Zeit Metal gehört habe. Trotzdem wusste ich irgendwie, dass das cool ist, und habe es deswegen noch mal liegen lassen. 1989 kam dann ein Schulkollege mit De La Soul an. Ab da war vorbei.

Woher kam der Antrieb, auch selbst so was zu machen?

Unser bester Partykumpel Costa musste nach Griechenland zur Armee, und Maju und ich wollten zum Abschied einen Song für ihn machen. Weil Happy Hardcore gerade unser Ding war, haben wir einen Happy-Hardcore-Song aufgenommen, auf der Basis eines Brand-New-Heavies-Tracks mit Jamalski. Da habe ich sofort gesehen, was alles möglich ist. Wir haben uns mit Carsten, DJ Boogie, als Gruppe formiert. Der kam mit einem Beat, der auf dem Intro von „Rapper’s Delight“ basierte und als Vocalsample „Weine nicht“ von Draffi Deutscher hatte. Dazu hat Maju seine erste deutsche Strophe geschrieben – übrigens über weinerliche Oldschool-Rap-Veteranen, die immer rumjammern, dass alles nicht mehr ist wie früher. Das war 1993! (lacht)

Auf dem neuen Album hast du auch einen Song mit den Beginnern über eure ungebrochene Begeisterung für die Sache. Aber war die in diesen 30 Jahren seit De La Soul tatsächlich immer da?

Also ich habe schon auch ein paar stabile French-House-Skizzen auf meinem Rechner, so isses nicht. (lacht) Aber so richtig habe ich mich nie in einer anderen Musik gesehen. Zuletzt waren es sogar eher die kommerziellen Rap-Sachen, die mich immer wieder zurückgeholt haben – die gut gemachten eben.

Rap ist längst zur dominierenden Popmusik unserer Zeit geworden. Was denkst du, warum ist das so?

Ich denke, dass die Technologie ganz viel dazu beigetragen hat, dass typische HipHop-Probleme wie 16-8-16-8-Bars-Strukturen oder Fragen wie „Singen oder rappen?“ verschwunden sind. Vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass heute häppchenweise aufgenommen wird und die Leute so merken, wenn an einer Stelle eines Songs mal was Anderes, Neues passieren müsste. Davon hat das Songwriting profitiert. Was früher nur die Powerballade konnte, also alle Welt durch die Emotionen eines Stücks zu schicken, das schafft heute Rap. Von iLoveMakonnens „Tuesday“ werden wir noch in zehn Jahren Coverversionen quer durch alle Stilrichtungen hören. Weil das kompositorisch auf einem Paul-McCartney-Level steht.

Auch die Soundästhetik hat sich komplett gewandelt: 808-Drumsounds statt Samples, 70/140 bpm statt 90, wenig Text, viel Melodie.

Interessanterweise ist das ja sehr nahe an den ersten HipHop-Gehversuchen mit den Drum Machines. Das war alles schon da – und warum nicht davon profitieren, dass man das weiß, und alles zu etwas zusammenhauen, das andere noch nicht machen. Im Endeffekt haben wir versucht, nicht nur meine Stärken irgendwie auf Platte zu kriegen, sondern ein Produkt zu machen, das allgemein seine Daseinsberechtigung und Relevanz hat. Rein statistisch ist das hier ja ein echtes Comeback. Also stellt sich die Frage, wie man wahrgenommen werden will: als jemand, der was zu sagen hat, oder als jemand, der noch ganz okay rappen kann? Gut rappen ist doch heutzutage nicht mehr das Problem. Ich meine, wie rappen die bitte alle? Ein OG Keemo ist nicht der beste Rapper, aber die Natürlichkeit, mit der er das rüberbringt, ist krass. Der ist damit groß geworden, und das hört man. Dem musste ich etwas hinzufügen.

Hinzugefügt wurde tatsächlich. Neben dem altneuen Soundbild sind das vor allem klare Ansagen, wie man sie von Dendemann eher nicht gewohnt ist. Der Typ, der traditionell mit sich selbst und seiner unmittelbaren Umgebung beschäftigt war, spricht plötzlich über die Selbstherrlichkeit einer vermeintlich liberalen Konsumelite, kapitalistische Ausbeutungsmechanismen und das ganze Elend rund um AfD und Pegida.

Auf den klassischen Intro-Song folgt auf DA NICH FÜR! ein Block von Liedern mit Bedeutungsschwere …

Der Zugang zu solchen Themen kam tatsächlich erst durch meine Arbeit im „Neo Magazin“. Dort habe ich überhaupt erst etwas aus den Nachrichten mitgekriegt. Ich bin ja eigentlich die Speerspitze der Ignoranz. Viele Witze in der Sendung habe ich am Anfang überhaupt nicht verstanden. Nach und nach wusste ich dann aber, welcher Politiker bei welcher Partei ist, und kriegte immer mehr mit. So hat sich das gehäuft.

Nun haben aktuell ja viele Leute das Gefühl, man müsste „was sagen“ und auch „was machen“, wissen aber nicht so recht, wie. Weißt du, wie?

Ich weiß überhaupt nicht, wie! Ich weiß nur, dass es einfach nicht mehr reicht, im Zweifel kein Rassist zu sein, weil „guck dir meinen Freundeskreis an, und ich kaufe doch alles beim Türken, und bin auch kein Sexist, bin ja gerade auf dem Weg, die Tür aufzuhalten“. Diese Art der Rechtfertigung zeugt nur von der Tiefe des Problems. Das ist alles so ein Hohn. Glaub mir, ich bin vielleicht die Galionsfigur dieses Hohns, aber gerade deswegen muss ich das aussprechen. Und gerade dieser Ton macht „Keine Parolen“ überhaupt erst zu einem hörbaren Stück. Die eigene Meinung ist ja viel einprägsamer als die fremde. Deswegen finde ich eine Aussage, die einen Denkanstoß gibt, viel wertvoller als die Parole. Ich habe zu dem Thema keine Lösungsvorschläge, kaum eine gescheite Frage. Wenn ich sage, dass dagegen nicht mehr dagegen genug ist, heißt das für mich jedenfalls auch, dass das Thema Meinungsfreiheit und Demokratieschutz gerade problematisch ist. Ich finde es in Ordnung, Leute in ihrer Meinungsfreiheit einzuschränken, wenn alles, was sie damit tun, ist, sie anderen abzusprechen. Ich finde nicht, dass man, nur weil man gewählt ist, jede Scheiße labern kann.

Bringt dir deine neue Platte die Gewissheit, dass man Rap nicht nur als 44-Jähriger, sondern auch noch 20 weitere Jahre machen kann?

Vom Alter her habe ich das nie infrage gestellt. Dass Opis rappen, ist ja kein Problem mehr, die Kultur ist ja entsprechend gewachsen. Ich habe das eher in Bezug auf mich als Mensch infrage gestellt, weil ich das definitiv nicht mehr machen möchte, sobald auch nur im Ansatz Awkwardness oder Scham entsteht. Genau deswegen musste ich so lange an dem Album feilen: damit ich nicht vor den Leuten stehe und Sachen rappe, für die ich mich schämen muss. Ich habe das Gefühl, dass ich jetzt zum ersten Mal in meiner Karriere etwas habe, an das ich direkt anknüpfen möchte. Nicht zeitlich – keine Angst. (lacht) Aber ich habe noch so viele deutsche Samples, die ich gerne machen würde. Wenn das rechtlich hinhaut und dieses Projekt auf den letzten Metern nicht noch komplett scheiße ausgeht, würde ich das gerne so weitermachen. Ganz geil eigentlich.

Dendemanns neues Album DA NICH FÜR! ist am 25. Januar 2019 erschienen. Lest hier unsere Rezension.

Das Interview wurde erstmals in der Musikexpress-Ausgabe 02/2019 veröffentlicht:


Was war 2018 eigentlich mit Deutschrap los?
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