Musikexpress exklusive Kraftwerk Vinyl in Ausgabe 04-19
Highlight: Coming Soon: Neue Alben, die 2019 erscheinen oder schon erschienen sind

ME 02/2019

Mit Dendemann, Hotlist 2019 und Beastie-Boys-Interview: Der neue Musikexpress – jetzt am Kiosk!

Zum Einstieg wie immer unser „Making-Of“ aus dem hier beworbenen Printprodukt:

WORK-WA-WORK-WORK-WORK- WA-WORK IT OUT!

Read nicht meine lips, read lieber meine Stirn! Wenn – diese vogelwilde Herleitung aus einer von Ozzy Osbourne gebellten Liedzeile von vor knapp 50 Jahren sei erlaubt – häufiges Stirnrunzeln ein Anzeichen von echtem Insane-Sein und praller Paranoia ist, dann sind hier einige auf unserem Gang aber schon ganz balla und verfolgungsverfolgt. So kurz vor Weihnachten (auf dieser Seite des Zeittunnels, von dessen anderem Ende Sie zu uns herüberlugen) wird es halt auch immer ein bisschen viel, da staucht sich die Zeit, Zimt und Zitronat verkleben die Synapsen, es ist bis auf das allgemeine Gefunkel von spät bis früh zappenduster. Und dann kommen auch noch verwirrende Meldungen rein wie: Pete Shelley tot! Beirut jetzt in Berlin gesichtet! Kein seriös-vernünftiges Gespräch mehr mit den Beastie Boys möglich! Unsere Paranoia steigerte sich unter diesen Bedingungen zuletzt so weit, dass einige von uns sogar glaubten, es gäbe einen feindlichen Spion in unseren Reihen, der den ME-Think-Tank angezapft hat, um die Kreativität in seinen eigenen Pool abzulassen. Nur: Wer sollte denn so etwas tun? Wer sollte Verwendung für unsere verworrenen Ideen haben, die doch ganz offensichtlich nur in den Köpfen von echten MExperten und MEmazonen wenigstens einen Anflug von Sinn ergeben? Ist doch Unfug! … Ja, oder? Sehn se, und schon runzeln wir schon wieder unsere Stirnen. What-wha-what-what-what’s it all about?

Kooperation

Der Musikexpress 02/2019 – die Themen im Überblick:

Toro Y Moi: Musik hören – Musik riechen

Der US-Amerikaner Chaz Bear alias Toro Y Moi singt in seinem bereits siebten Studioalbum OUTER PEACE über die Veränderungen in der Musikszene durch die Digitalisierung und erzählt im Interview, warum es bald Musik für alle Sinne geben wird.

50 Jahre Musikexpress – Die neue Serie

2019 wird der Musikexpress stolze 50 Jahre alt. Was mal als Beilage der holländischen Ausgabe gestartet ist, hat sich schnell zu einem Magazin für Musikliebhaber aller Art entwickelt. Im ersten Teil der neuen Serie zum Jubiläum werden Erinnerungen an eine Zeit vor Instagram und Tinder wach: Im ME-Topper konnten Anzeigen jeglicher Couleur gestellt werden. Ob man nun nach verlorenen Urlaubsbekanntschaften von 1973, „verwahrlosten Hippiebräuten“ oder neuen Bandmitgliedern gesucht hat, im ME-Topper war Platz für alles. Vielleicht ist ja auch Ihre Anzeige von damals dabei?

Dendemann: Von einem, der auszog, der bundesdeutschen Bitter-und Biederkeit das Fürchten zu lehren

Dendemann, dafür bekannt, durch wortspielreichen Rap den Alltag zu versüßen, veröffentlicht nach neun Jahren wieder ein Album. DA NICH FÜR! steht für veränderten Sound und Bedeutungsschwere, trotz Ignoranz.

Whats Hot? Unsere Hotlist 2019 zeigt dir die hoffnungsvollsten Newcomer des Jahres

Nach unserem Jahresrückblick 2018 darf eine Vorschau, was im neuen Jahr so alles hörenswert ist oder wird, natürlich nicht fehlen. Deshalb sind unter anderem King Princess, MorMor und Peggy Gou in unserer Hotlist 2019 zu finden.

Beirut: Vorsicht, Tagträumen ist gefährlich

Beirut legt nach vier Jahren Albumpause mit der Veröffentlichung von GALLIPOLI endlich wieder nach. Im Interview erzählt der US-amerikanische Sänger Zack Condon weshalb er so gerne in Berlin lebt, wieso er bisher wenig Wert auf zwischenmenschliche Beziehungen gelegt hat und warum Tagträumen eine gefährliche Angelegenheit ist.

Beastie Boys im Interview: Auch Körperhygiene scheint ein Thema im Musikgeschäft zu sein

Die erfolgreichste HipHop-Band der Musikgeschichte ist bekannt dafür, gerne mal die Interviews zu torpedieren, sich eher untereinander zu unterhalten, als die Fragen der Journalisten zu beantworten. Es wird also nicht nur über das neue Buch der Beastie Boys geredet, sondern auch über Bodylotion. Körperhygiene ist halt auch eine wichtige Angelegenheit.

Maggie Rogers: Musik machen weil man’s kann und nicht weil man eine Frau ist

Maggie Rogers möchte nicht, dass ihr Geschlecht zur Musikrichtung wird und sie nur mit Sängerinnen verglichen wird, weil sie die gleiche Frisur hat. Die amerikanische Sängerin und Produzentin muss sich schon lange nicht mehr hinter ihrem Entdecker Pharrel Williams verstecken und spricht offen über die Entstehung ihres Albums.

Itaca: Nicht jeder spielt gleich in vollen Stadien

Wenn man als junger Mensch den Traum hat, Musiker zu werden, stellt man sich gerne volle Hallen vor, in denen tausende Menschen deine Songs mitgrölen und im Nachhinein stundenlang anstehen, um eine hastige, unlesbare Unterschrift von dir abzugreifen. Dass das Tourleben nicht immer so angenehm verläuft, davon berichtet die Band Itaca in einem selbstgeschriebenen Bericht.

Buzzcocks: Die „neuen Beatles“, die in Vergessenheit geraten waren

Die Nummer vier der 76er-Punk-Originale zu sein, ist nicht leicht. Vor allem wenn das kulturelle Gedächtnis der Menschen nur Platz hat für die ersten drei Platzierungen. Deshalb ist es Zeit, dass sich mal wieder jemand an die Buzzcocks erinnert, die Band, die so viele beeinflusst hat.

„Music Sounds Better With ME“ – Musikexpress goes Podcast

Wer vom Musikexpress nicht genug bekommen kann, ist jetzt gerettet. Jördis Hagemeier und Laura Aha verschanzten sich in den vergangenen Wochen im Tonstudio, ölten die Goldkehlen und diskutierten bis zur Erschöpfung all die Themen und Geschichten, für die im gedruckten Musikexpress leider mal wieder zu wenig Platz war. Herausgekommen ist „Music Sounds Better With ME“ – der Musikexpress-Podcast. Ab sofort melden sich die beiden alle zwei Wochen direkt aus der ME-Redaktion in Berlin-Kreuzberg mit allem, was im Pop gerade wichtig ist. Mit ihnen im Studio sind die hottesten Bands, smartesten Journalisten und natürlich Sie, liebe ME-Leser. Denn wenn Sie schon immer wissen wollten, wie es sich anhört, wenn die Beastie Boys lieber über die Eggs Benedict im Soho House oder Dwayne „The Rock“ Johnsons Sixpack diskutieren, als die klugen Fragen von Annett Scheffel und Stephan Rehm zu beantworten, dann sollten Sie sich die erste Folge unseres Musikexpress-Podcasts auf keinen Fall entgehen lassen. Zu hören seit dem 17. Januar auf allen gängigen Podcast-Kanälen. Kritik und Liebesbriefe ab sofort gerne an: podcast@musikexpress.de

Außerdem im Heft:

  • Covervisionen: Poison von Swizz Beatz 
  • Ein Tag im Leben von Tocotronic
  • Plattenschrank: Bob Mould
  • 7 Fakten über Vertragserfüllung
  • Calpurnia: Das „Stranger Things“-Kid macht Musik
  • 4 Fragen an Sharon van Etten
  • u.v.m.

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Der neue Musikexpress – seit 17. Januar 2019 am Kiosk!


Jahresrückblick 2018: Die 20 Lieblingsalben von Julia Lorenz
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