Highlight: Die besten Filme des Jahres 2018

Mit Bildergalerie

Die besten Filme auf Netflix – sortiert nach Genre


Netflix ist das Streaming-Flagschiff für hochwertige Serien. Bei Filmen hagelt es allerdings oft Beschwerden: Nicht nur die Stiftung Warentest bemängelte zuletzt ein zu kleines Angebot an Klassikern und Neuerscheinungen, auch Nutzer sehen sich bei Spielfilmen nach Alternativen zu dem amerikanischen Dienst um.

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Damit Ihr Euch zukünftig nicht auf der Suche nach den besten Filmen auf Netflix in der großen und teilweise sehr mittelmäßigen Auswahl verliert, haben wir für Euch eine Watchlist zusammengestellt, die zudem laufend aktualisiert wird. Die Filme und eine kurze Beschreibung findet Ihr weiter nachfolgend aufgelistet, in der Bildergalerie zu Beginn des Artikels erhaltet Ihr zudem einen weiteren Eindruck von den besten Filmen auf Netflix.

Hier sind unsere aktuellen Netflix-Empfehlungen, die wir Euch ohne große Erklärung und mit besten Gewissen ans Herz legen können. Unterteilt nach den wählbaren Genres:

Abenteuerfilme

Life of Pi

Ang Lee gewann für dieses visuelle Glanzstück den Oscar für die beste Regie, als Zuschauer gewinnt man eine großartige Metapher über Religion und Glaube. Nach einem Schiffsunglück findet sich der junge Mann Pi auf einem kleinen Beiboot wieder. Und zwar mit einem Tiger als Mitfahrer. Gemeinsam beginnt der Kampf ums Überleben auf hoher See.

Auslöschung

 

Natalie Portman in „Auslöschung“.

2017, mit Natalie Portman und Oscar Isaac

„Ex Machina“-Regisseur schickt eine Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Soldatinnen in den Schimmer, ein Areal, in dem DNS von Menschen, Tieren und Pflanzen gemischt wird. Die Frauen suchen die Quelle der mysteriösen Mutationen und entdecken eine Gefahr für den gesamten Planeten…

The Beach

2000, mit Leonardo DiCaprio und Tilda Swinton

Danny Boyle inszenierte diesen Jugendtraum von der Rucksack-Reise durch Asien, bei der Leonardo DiCaprio auf im Exil lebende Hippies und ein Drogenkartell trifft. Und natürlich auf Drogen und einen Hai.

Extinction

Die Aliens wirken auf den ersten Blick sehr humanoid.

2018, mit Michael Pena

Ein Mann hat Visionen vom Untergang der Erde, darin greifen Aliens an und verwandeln Städte in Kriegsgebiete. Aber sind es nur Visionen oder vielleicht sogar Erinnerungen? Cleverer Science-Fiction-Film, der zwischen Action einige geschickte Twists einstreut und überraschend emotional wird.

Actionfilme

„Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“

2016, mit Johnny Depp und Eddie Redmayne

Der gelungene Auftakt zur „Harry Potter“-Vorgeschichte. Zauberer bekämpfen sich in New York, ein Zoologe sucht derweil nach magischen Tieren, die aus seinem Koffer ausgebrochen sind. Zugleich Fantasy-Spektakel und Familienfilm zum staunen.

„Mission: Impossible 4“

2011, mit Tom Cruise und Jeremy Renner

Das Tolle an der Reihe mit Tom Cruise ist ja, dass man die vorherigen Filme nicht gesehen haben muss. Und zum Beispiel direkt mit Teil 4, einem der besten der Serie einsteigen kann. In „Phantom Protokoll“ gibt es zwar einen schwachen Bösewicht, dafür aber einen der irrsten Stunts der Kinogeschichte. Cruise hangelt sich an der Außenwand des Burj Khalifa, dem höchsten Gebäude der Welt, entlang. Dagegen sieht der danach folgende Sandsturm vergleichsweise harmlos aus.

Django Unchained

2012, mit Chistoph Waltz und Jamie Foxx

Christoph Waltz in der Rolle, die ihm den zweiten Oscar eingebracht hat.

Brachte Christoph Waltz seinen zweiten Oscar unter der Regie von Quentin Tarantino. Django ist ein Sklave, der von eine Kopfgeldjäger aus den Ketten befreit wird. Und der dann als sein Assistent auf die Suche nach seiner ebenfalls versklavten Liebe geht. Es beginnt ein bizarres doppeltes Spiel auf der Farm eines reichen und hasserfüllten Plantagenbesitzers (Leonardo DiCaprio).

Terminator 2: Judgment Day

1991, mit Arnold Schwarzenegger und Linda Hamilton

Robert Patrick als T-1000

Der – so sagen viele – beste Actionfilm aller Zeiten. Arnold Schwarzenegger spielt zum zweiten Mal den Terminator, steht nun aber auf der Seite der Guten und kämpft gegen ein modernes Nachfolgemodell, den T-1000. Packend von Anfang bis Ende.

Krimis

Die Welt gehört dir

2018, mit Vincent Cassel

Romain Gavras hat einen Gaunerfilm gedreht, der stark nach dem britischen Kino Ende der 90er stinkt. Gut so, denn abgedrehte Gangster sieht man immer gern. Vor allem, wenn sie sich in einem idyllischen spanischen Urlaubsort gegenseitig beklauen und ein Schlauchboot voller Geflüchteter als Tarnung für einen Überfall nutzen.

Shutter Island

2010, mit Leonardo DiCaprio und Mark Ruffalo

Martin Scorsese sperrt Leonardo DiCaprio in eine psychiatrische Anstalt. Eigentlich soll er dort Ermittlungen nachgehen, verliert aber nach und nach seinen Verstand. Ist er wirklich ein Polizist oder selbst nur ein Irrer?

Nightcrawler

2014, mit Jake Gyllenhaal

Jake Gyllenhaal ist bekanntermaßen einer der besten Schauspieler der Welt. Für diese Rolle hätte er zumindest für den Oscar nominiert werden müssen: In „Nightcrawler“ spielt er einen rasenden Reporter, der heimlich den Polizeifunk in Los Angeles abhört und immer völlig schamlos mit der Kamera draufhält, sobald er von einem Autounfall hört. Die Aufnahmen verkauft er dann an eine TV-Morningshow, wird immer süchtiger nach Erfolg und nach noch härteren Aufnahmen. Ein verstörender Thriller.

Spring Breakers

2012, mit James Franco und Selena Gomez

Der erste Film des mittlerweile wahnsinnig erfolgreichen Filmstudios A24 aus New York. James Franco spielt hier „Alien“, einen Drogendealer und Gangster, der beim Spring Break vier Mädels aufgabelt und „zur dunklen Seite“ verführt.

Wolfsnächte

2018, mit Jeffrey Wright

Ein Kind wird ermordet, stecken etwa Wölfe dahinter? Ein Ermittler (Jeffrey Wright) reist nach Alaska und sucht nach der Leiche des Kindes. Dabei stößt er aber auf viel mehr als aggressive Wölfe. Auf die bizarr agierende Mutter des Opfers zum Beispiel, oder auf deren Ehemann, der auf eine Rache-Tour geht, sobald er aus dem Krieg zurückkehrt und vom Tod seines Kindes erfährt. Knallharter Thriller, nichts für schwache Nerven.

8mmAcht Millimeter

1999, mit Nicolas Cage und Joaquin Phoenix

Cage und Pheonix suchen hier einen Mörder, der eine Frau vor laufender Kamera getötet und das Video dann als Porno verkauft hat. Ihre Ermittlungen dringen tief in eine jenseitige Branche ein, in der Gewalt und Erotik bizarr miteinander vermischt werden. Ein erschütternder Thriller.

Deutsche Filme auf Netflix

Feuchtgebiete

2013, mit Carla Juri und Meret Becker

Hat in Hollywood Aufmerksamkeit erregt: Carla Juri in „Feuchtgebiete“.

Romanverfilmung nach Charlotte Roche, in der eine junge Frau im Krankenhaus landet, weil sie sich bei der Intimrasur verletzt hat. Erkundet sexuelle Abgründe und stellt die Frage, ob diese überhaupt welche sind.

Bang Boom Bang

1999, mit Oliver Korittke und Ralf Richter

Ist – und da lehnen wir uns mal aus dem Fenster – der witzigste deutsche Film aller Zeiten. In der Ruhrpottkomödie wollen zwei Gelegenheitsgauner einen Safe klauen, vergessen aber einen ihrer Finger (!) darin. „Bang Boom Bang“ hat viel Humor und noch mehr Style. Und dazu das beste Filmintro:

Love Steaks

2013, mit Lana Cooper und Franz Rogowski

„Love Steaks“

Improvisierte Dialoge prägen diese Liebesgeschichte, die sich in einem Hotel an der deutschen Küste abspielt. Zwischen Küche und Hausmeisterzimmer wird gevögelt, gesoffen und eben geliebt. Regiedebüt des „Tiger Girl“-Regisseurs Jakob Lass, der nebenbei mit Franz Rogowski einen der spannendsten deutschen Schauspieler ins Rampenlicht geholt hat.

Dramen

The Ballad of Buster Scruggs

2018, mit Liam Neeson und James Franco

Ein Film, der sich schwer einordnen lässt. Die Gebrüder Coen („No Country for Old Men“) haben sechs Kurzgeschichten abgedreht, die allesamt im Wilden Westen spielen. Es geht um Goldgräber, Indianer und natürlich Cowboys. Jeder der Geschichten hat eine bittere Pointe und Figuren, die trotz kurzer Auftritte sehr lange im Gedächtnis bleiben werden. Der ultimative Snack in der Mediathek. Hier geht es zur ausführlichen Kritik.

12 Years a Slave

2013, mit Chiwetel Ejiofor und Michael Fassbender

Dieser Film von Regisseur Steve McQueen gewann in den Oscar in der Kategorie „Bester Film des Jahres 2013“. In den US-Nordstaaten wird ein freier Mann, der Afroamerikaner Solomon von zwei Betrügern entführt und als Sklave in den Süden verkauft. Es beginnen 12 Jahre der Demütigung, der Gewalt und der Verzweiflung. Dank Benedict Cumberbatch, Michael Fassbender und Brad Pitt in den Nebenrollen wahnsinnig gut gespieltes Drama, in dem es bis kurz vor Schluss keine Hoffnung gibt.

Good Will Hunting

1997, mit Matt Damon und Robin Williams

Einer der großen Klassiker der 90er, der Ben Affleck und Matt Damon am Ende sogar den Drehbuch-Oscar einbrachte. Damon spielt eine Putzkraft an der Uni in Boston, die bald als Mathematik-Genie entdeckt wird. Die Chance raus aus einem Leben, das nur aus rumhängen mit den Jungs besteht. Aber will der junge Mann das überhaupt?

Der junge im gestreiften Pyjama

2008, mit Asa Butterfield und Jack Scanlon

Haltet die Taschentücher bereit: Ein Junge zieht im Zweiten Weltkrieg von Berlin nach Polen und freundet sich mit einem anderen Kind an, dass allerdings auf der anderen Seite eines großen Zauns lebt. Sein neuer Freund ist ein jüdischer KZ-Häftling, dem der Tod durch die Hand der Nazi-Schergen bevorsteht.

Horrorfilme auf Netflix

Under the Shadow

2016, mit Narges Rashidi und Avin Manshadi

Szene aus „Under the Shadow“

Im vom Krieg mit dem Irak gebeutelten Iran im Jahr 1988 schlägt eine Rakete in das Wohnhaus ein, in dem „Under the Shadow“ zu 90 Prozent spielt. Die Rakete explodiert nicht, hinterlässt aber einen Dämon, der das Kind der Protagonistin Shideh im Visier hat. Die Schockeffekte sind hier nicht das Wichtigste: Eigentlich erzählt „Under the Shadow“ die Geschichte einer nach Westen gerichteten, selbstbestimmten Frau, die im Iran der späten 1980er verzweifelt.

You’re Next

Hat ein bisschen was vom Weihnachtsfilm „Kevin“, weil auch hier ein Haus mit schlichten Gebrauchsgegenständen verteidigt wird. Allerdings geht es in „You’re Next“ deutlich ruppiger und blutiger zu. Große Jubelmomente hält jeder einzelne Kill dennoch bereit.

Hounds of Love

2016, mit  Emma Booth, Ashleigh Cummings und Stephen Curry

Leider Gottes eine wahre Geschichte: In den 80ern hat ein Paar im australischen Perth regelmäßig junge Frauen aus der Nachbarschaft entführt. Die Opfer wurden eingesperrt, vergewaltigt und dann getötet. „Hounds of Love“ zeigt die dramatische letzte Entführung des geisteskranken Paares, das sich sexuell an den eigenen Tagen ergötzte und zwischen normalem Alltag und brutalem Schlachten wechselte.

Indie-Filme

White Girl

2016, mit Morgan Saylor und Justin Bartha

Ein Film wie ein Vice-Artikel, er wurde tatsächlich auch von Vice koproduziert. Die nervige Tochter aus Homeland vögelt, kifft und kokst sich durch New York. Immer weiter in den Abgrund hinein.

Szene aus „White Girl“

Robot & Frank

2012, Frank Langella und Liv Tyler

Auf die Idee muss man erst einmal kommen: Frank Langella spielt Frank, der allein in seinem Zuhause sitzt und keine Lust auf seine Umwelt hat. Früher war er Einbrecher, jetzt eben im Ruhestand. Als seine Familie ihm einen Pflegeroboter schenkt, trainiert Frank das lernfähige Gerät auf Coups in der Nachbarschaft.

Kinderfilme auf Netflix

Ab durch die Hecke

2006, mit lustigen Tieren des Waldes

Lustige Tiere wollen die Snacks der Menschen klauen, müssen dadurch im Heist-Stil allerdings ein gutes Sicherheitssystem überwinden. Highlight: Ein aufgedrehtes Eichhörnchen, dass durch einen Energy-Drink noch mehr Speed aufnehmen kann.

Findet Dorie

2016, mit Fischen

Szene aus „Findet Dorie“

Hatte nicht mehr den ganz großen Hype wie der erste Film „Findet Nemo“, ist aber eigentlich sogar ein bisschen besser. Dorie sucht ihre Eltern, ihre Herkunft und sich selbst. Dabei gerät die Fischdame in ein Meeresbiologisches Institut und lernt dort neue coole Fische und Wale kennen. Ein Film, der einfach immer geht.

Komödien

Ziemlich beste Freunde

2011, mit Omar Sy und Anne Le Ny

Szene aus „Ziemlich beste Freunde“

Der französische Welterfolg aus dem Jahr 2011, der bald auch ein Remake aus den USA bekommt, ist zeitlos gut. Und braucht deshalb natürlich auch kein US-Remake. Ein im Ghetto lebender junger Mann muss sich vom Amt verdonnert um Arbeit kümmern und landet bei einem Superreichen, der allerdings an den Rollstuhl gefesselt ist. Die Freundschaft und die Witze, die aus dieser Situation entstehen, werden schlichtweg nicht alt.

„Ananas Express“,

2008, mit James Franco und Seth Rogen

Eine der vielleicht besten Stoner-Comedys überhaupt. Seth Rogen zelebriert hier seine Freundschaft zu James Franco, gemeinsam geraten die beiden in einen Konflikt mit einem lokalen Mafiaboss. Dazwischen wird viel gekifft, woraus hervorragend bescheuerte Pläne und kultverdächtige Dialoge entstehen. Kann man quasi auf Dauerschleife laufen lassen.

Romantische Filme

Blau ist eine warme Farbe

2013, mit Lea Seydoux und Adele Exarchopoulos

„Blau ist eine warme Farbe“

Ein nahezu epischer Liebesfilm über zwei junge Frauen in Frankreich. Basierend auf einer Comic-Vorlage werden hier Jahre im Leben von Adele erzählt, die sich ihrer Sexualität bewusst wird und eine Affäre mit Emma anfängt, die sie durch ihre blauen Haare schon länger im Auge hat. Gefühlt sieht man hier ein halbes Leben, drei Stunden nimmt sich „Blau ist eine warme Farbe“ Zeit für die Gefühle, die Gespräche, den Sex und die Tiefpunkte seiner Figuren. Nichts anderes als einer Meisterwerk.

Crazy, Stupid, Love

2011, mit, Ryan Gosling, Emma Stone, Julianne Moore

Romantische Komödien sind bei vielen Filmfans verlacht, auf diese hier kann sich aber die halbe Welt einigen: Denn immer mal ein bisschen lustig, aber auch mit viel Sinn für die Probleme für die verschiedenen Paare aus verschiedenen Generationen, um die es hier geht, greift hier ein perfektes Ensemble ineinander.

Science-Fiction auf Netflix

Interstellar

2014, mit Matthew McConaughey und Anne Hathaway

War natürlich auch ein Kassenhit, ist aber dennoch ein wenig unterschätzt im Gesamtwerk Christopher Nolans. Nachdem er seine „Batman“-Reihe mit „The Dark Knight Rises“ eher unrühmlich beendet hat, griff Nolan nach den Sternen. Da die Erde durch den Klimawandel dem Untergang geweiht ist, wird Matthew McConaughey als Pilot mit einer Crew auf die Suche nach einem neuen Planeten geschickt. Und fummelt am Ende sogar in der vierten Dimension herum, was vielen Zuschauern bis heute Rätsel aufgibt. Ein großes Stück Kino!

Rogue One: A Star Wars Story

2016, mit Felicity Jones und einer digital verjüngten Carrie Fisher

Seit 2015 hat Disney vier „Star Wars“-Filme herausgebracht. Dieser hier ist vielleicht der gewagteste davon gewesen, denn eigentlich erklärt Regisseur Gareth Edwards nur lang und breit, warum der Todesstern ein kleines Sicherheitsleck hat, durch das er später zerstört werden kann. Doch die Pläne für den Todesstern müssen erst von einer kleinen Gruppe Rebellen geklaut werden. Auf dem Weg dahin gibt es natürlich viel Action und völlig neue Betrachtungsweisen des Sternenkriegs. Achso: Darth Vader schaut auch vorbei.

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