Endlos-Prozess: Ali Bumaye und Fler müssen im Bushido-Prozess aussagen

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Der laufende Prozess von Bushido gegen Arafat Abou-Chaker geht in die nächste Runde. Am heutigen Mittwoch müssen die Rapper Ali Bumaye und Fler im Gericht erscheinen, um weitere Zeugenaussagen im Falle des langjährigen Gerichtsprozess zu leisten. Bushido und Arafat waren lange Zeit befreundete Geschäftspartner – bis sich das Blatt der Freundschaft im Jahr 2018 wendete.

Das Familienmitglied Ali Bumaye muss aussagen

Der sich vor Gericht zu verantwortende Rapper Ali Bumaye ist der Cousin Arafat Abou-Chakers und war bis 2018 ebenfalls Teil des Berliner Labels „Ersguterjunge“. Nachdem sich die Differenzen zwischen Arafat und Bushido verstärkten, entschloss sich dieser zunächst erstmal in der Familienobhut Arafats zu bleiben. Laut BILD-Recherchen soll es aber nun auch hier zu Streitigkeiten und zur Trennung beider Familienmitglieder gekommen sein. Weiterhin fraglich bleibt jedoch, ob Bumaye trotzdem gegen Arafat aussagen wird.

Die Fronten sind verhärtet

Bushido erhebt in seiner Doku auf Amazon Prime Video schwere Vorwürfe gegen Ali Bumaye. Dieser soll Bushido nämlich nach den aufkommenden Disput versichert haben, an seiner Seite zu bleiben. Um sich von Arafat zu lösen, sollen beide sogar eine Bewaffnung geplant haben, welche dem Konfliktausmaß noch mehr Ausdruck verleihen sollte. Der entfachte Streit zwischen Arafat und Bushido wirkte sich gleichermaßen auf viele weitere Rappkollegen des ehemaligen Erfolglabels „Ersguterjunge“ aus. Durch die andauernden Differenzen der beiden Parteien, resultierte für viele Rapper der Entschluss mit dem Label zu brechen.

Auslöser des Endlos-Prozess war der damalige Wunsch Bushidos aus dem Managementvertrag mit Abou-Chaker auszutreten. Daraufhin soll ihm der Clananführer eingeschlossen, erpresst und bedroht haben. Seit August 2020 muss sich Arafat Abou-Chaker deshalb auf der Anklagebank des Gerichts verantworten.


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