Gitarrenproduzent Gibson steht kurz vor dem Bankrott

Den Hersteller der legendären „Les Paul“-Klampfe sollen 500 Millionen US-Dollar Schulden drücken.

Instrumentenhersteller Gibson steht kurz vor dem Bankrott, glaubt man zurzeit kursierenden Medienberichten.

Der Produzent der legendären Gitarrenreihen „Les Paul“ und „SG“ soll einem Bericht der „Nashville Post“ zufolge eine Schuldenlast von gut 500 Millionen US-Dollar angehäuft haben. Im Detail handle es sich um ein 375-Millionen-Dollar-Aktiendarlehen und ein 145-Millionen-Dollar-Bankdarlehen, das demnächst fällig werde. Bisher habe das Unternehmen lediglich 16,6 Millionen US-Dollar an seine Aktionäre zurück gezahlt, also gut 8 Prozent der Verbindlichkeiten – und das, obwohl ein Jahresumsatz von über einer Milliarde US-Dollar verbucht wurde.

Gibsons Vorstandsvorsitzender, Henry Juszkiewicz, erklärte, man habe versucht, alle verfügbaren Vermögenswerte, die nicht den gewünschten Erfolg erzielen mit Gewinn abzustoßen. Dadurch sei es möglich gewesen, die Schulden zu senken und profitable Unternehmenszweige am Laufen zu erhalten.

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