Hans Zimmer, Elvis Presley und Frank Sinatra: Der Soundtrack zu „Blade Runner 2049” steht dem Vorgänger in nichts nach

Dem Filmmusikkomponisten Vangelis ist es gelungen für „Blade Runner” eine ganz eigene melancholische und synthetische Klangwelt zu erschaffen. Der Soundtrack trug maßgeblich zur düsteren Stimmung des Films aus dem Jahr 1982 bei. Für das Sequel „Blade Runner 2049” war es dementsprechend keine leichte Aufgabe, den Stil Vangelis‘ zu treffen und sich gleichzeitig nicht zu wiederholen. Am Donnerstag ist zeitgleich zum Kinostart der Soundtrack des Films erschienen, der von Hans Zimmer und Benjamin Wallfisch komponiert wurde und, ja, dem Erstling in nichts nachsteht.

Wie viele Komponisten braucht es für den Soundtrack?

Eigentlich hatte Regisseur Denis Villeneuve seinen Freund Jóhann Jóhannsson mit der Filmmusik beauftragt. Doch nach Aussage der Filmemacher entfernte sich Jóhannsson zu weit von der kultigen Vorlage von Vangelis. Deshalb wurden kurzerhand schwerere Geschütze aufgefahren und Hans Zimmer und Benjamin Wallfisch engagiert. Die beiden sind ein eingespieltes Team, bereits für „Dunkirk” und „Hidden Figures” komponierten sie den Klangteppich. Erneut gelang ihnen eine Hommage an Vangelis‘ Synthie-Sounds und eine gleichzeitige Weiterentwicklung des legendären „Blade Runner“-Soundtracks. Eine handvoll Klassiker schafften es außerdem auf den Soundtrack: Frank Sinatra und Elvis Presley sind mit „Summer Wind” und „Suspicious Minds” zu hören. Hört hier den Soundtrack von „Blade Runner 2049“ im Stream:

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