Lady Gaga entschuldigt sich für Video-Verspätung von „Do What You Want“

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Lady Gaga ist empört: Von vorne bis hinten soll ihr Management sie falsch beraten und betrogen haben. Dazu sollen Menschen, die sie als Freunde betrachtet hatte, das ARTPOP-Projekt aus Geldgier gefährdet haben. Dies verkündete die Pop-Diva auf ihrer Fanwebsite Little Monsters, um die Verspätung ihrer aktuellsten Video-Veröffentlichung zum Song „Do What You Want“ zu rechtfertigen.

„Es ist deswegen zu spät, weil mir nur eine Woche Zeit zum Planen und Umsetzen des Videos gegeben wurde, genau wie bei ‚Applause‘,“ schrieb Gaga.Diejenigen, die mich betrogen haben, haben meine Zeit und Gesundheit aufs Spiel gesetzt und mir alles selbst überlassen.“

Ihr Label „Interscope“ allerdings entlastet Lady Gaga. Als Antwort auf die Frage eines Fans schrieb sie, „Interscope“ liebe sie sehr und würde ARTPOP bis zum bitteren Ende unterstützen. 

Die Ursachen ihrer Vorwürfe liegen jedoch teilweise länger zurück: Mit gefährdeter Gesundheit beispielsweise meint Lady Gaga wohl hauptsächlich ihre im Februar 2012 gebrochene Hüfte, die sie damals zwang mehrere Termine ihrer BORN THIS WAY-Tour abzusagen. Dazu schreibt sie, sie wäre zu der Zeit zu müde, krank und traurig gewesen, die Kontrolle über die Schadensbeseitigung zu behalten.

Ein Schuldiger unter all den Schuldigen war offenbar Troy Carter. Lady Gaga trennte sich von ihrem Langzeitmanager im November 2013. Sie hatte sich damals zu dem Vorfall nicht geäußert, weiterhin verriet sie von ihren „Betrügern“ nicht die Namen.

Ein Flop ist ARTPOP nur im Vergleich zum Erfolg von Lady Gagas Vorgängeralben. Immerhin verkaufte sich ihr aktuelles Album in den USA bereits über eine halbe millionenmal und landete in Großbritannien auf Platz 1 der Albumcharts.


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