Geschenkideen

Last-Minute-Shopping: 8 perfekte Weihnachtsgeschenk-Tipps für Musikfans

David Byrne: Wie Musik wirkt

Solltet Ihr Euch gerade fragen: Wer war gleich noch mal dieser David Byrne, kann Euer Leben sowieso nicht mehr so weiter gehen, soll es noch irgendeinen Sinn bekommen! Meister Byrne war nicht nur Head der wegweisenden Band Talking Heads, sondern ist bis heute ein wichtiger Entdecker, Förderer, Erklärer und nicht zuletzt Schöpfer weltweiter/-umspannender Pop-, Rock- und Folkmusik. Sein Buch ist Musikgeschichte wie Autobiografie, anthropologische Untersuchung wie Handbuch. Ein Geschenktipp für alle, die sich für die Fragestellung im Titel mehr als nur eine erhellende Antwort erhoffen. (Preis liegt bei 35 Euro.)

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Teenage Engineering Pocket Operator PO-137 Rick & Morty

Das schwedische Unternehmen Teenage Engineering, bekannt geworden mit dem kleinen, nicht zuletzt wunderhübsch designten Synthie/Sampling/Sequencer-Wunder OP-1, stellt seit 2015 auch sogenannte Pocket Operators her – kleine synthetische Musikmaschinen für den Unterwegs-Gebrauch (mit Batteriebetrieb), die äußerlich nicht eben zufällig an Taschenrechner erinnern. Der limitierte PO-137 ist das optimale Gerät für kleine Rick und Mortys, die sich schon immer mal am Track-Bauen versuchen wollten. Eine kleine Voice- und Effektauswahl, ein Sequencer und ein Mikrofon fürs eigene Sampling (inkl. „Rick & Morty“-Sounds und -Animationen) genügen, um damit sofort loszulegen. (Preis liegt bei knapp 100 Euro.)

Comic Hitsville UK Collected Edition

Die meisten Comics und Graphic Novels, die sich mit Musik und vor allem Musiker-Biografen beschäftigen, sind eher brav, möglichst werkgetreu, den jeweiligen Fans nach dem Maul geschrieben und gezeichnet. Die Serie „Hitsville UK“ von John Riordan und Dan Cox, hier zu einer 240-Seiten-Edition vereint, ist da schon ziemlich anders: In dieser surrealen und zuweilen heftig psychedelischen „Musical-Pop-Art-Soap-Opera“ herrschen – neben spannenden Geschichten – Wahnsinn und Chaos. Und alle paar Seiten setzt es pophistorische Querverweise, über die sich Nerds freuen dürfen. (Preis: rund 24 Euro)

„Grand Hotel van Cleef“-Quartett

Zum kleinen Preis, zum Mitbringen und dann für die Zugreise zu Mutti, Opa oder in der kommenden Saison zum nächsten Festival: Auch der gute, mittelalte Indie-Label-Dampfer der Kapitäne Uhlmann, Wiebusch und Bustorff hat jetzt sein eigenes Quartett-Spiel – mit über 30 aktuellen und ehemaligen KünstlerInnen, die sich in Kategorien wie „Entfernung Band zu GHVC“, „Bei GHVC veröffentlichte Songs“ und „Längster Song/Kürzester Song“ vergleichen lassen. (Preis: taschengeldfreundliche 12,50 Euro.)

Pedal Crush – Stompbox Effects For Creative Music Making

Dieses Buch-Produkt eines dänischen Kickstarter-Projekts ist die ultimative Bibel für alle Gitarristen und Gitarrenmusik-Freunde, die sich immer noch weiter wachsenden Tretminenfeld der Effektpedale zurechtfinden wollen. Das prächtig durchillustrierte (englischsprachige) 368-Seiten-Werk klärt nicht nur generell über alle Effekt-Typen sowie im Detail über 300 einzelnen Geräten (aktuelle und vintage) auf, sondern zeigt in Interviews mit Herstellern und Musikern wie Ed O’Brien (Radiohead), Nels Cline (u.a. Wilco), Kid Koala und Trentemøller, wie damit kreativ gearbeitet wird. Und das Vorwort kommt selbstverständlich von Steve Vai. (Preis liegt bei 59 Euro.)



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