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Michael Rother spricht mit Maurice Summen über seine Karriere, Kraftwerk und sein neues Boxset

Michael Rother spielte kurz Gitarre für Kraftwerk. Er spielte Krautrock mit NEU! und inspirierte damit David Bowie und Sonic Youth. Und machte frühe deutsche Electronica mit Harmonia. 1977 erschien dann – manche würden sagen, endlich – Rothers erstes Solo-Album FLAMMENDE HERZEN.

Einige mehr sollten folgen. Vier davon sind im neuen Boxset des deutschen Musikers zu finden, nebst dem Solo-Debüt noch STERNTALER, KATZENMUSIK und FERNWÄRME. Als Boni enthält das Set zwei Soundtracks, die Rother geschrieben hat: „Houston” und „Die Räuber“. Ein Bonus-Album mit Live-Versionen und Remixes findet sich ebenfalls darin.

Neues gibt es in nächster Zeit wohl eher nicht von Rother zu hören. „Das Bedürfnis, nochmal ein Studio-Album aufzunehmen, verspürt Michael Rother gerade nicht. Beim Gedanken daran erinnert er sich vor allem an endlose schlaflose Nächte, in denen er halluzinierend im Halbschlaf noch die Regler am Mischpult rauf- und runter bewegte”, heißt es in der offiziellen Pressemitteilung.

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Aber hey: Anlässlich der Boxset-Veröffentlichung setzte sich Rother mit Maurice Summen, seines Zeichens Sänger von zum Beispiel Die Türen, Der Mann, Maurice & Die Familie Summen sowie „Staatsakt“-Labelchef, zusammen an einen Tisch. Die beiden packten das Set aus und sprachen über Rothers vielbewegtes Leben: Kraftwerk durfte nicht unerwähnt bleiben, und Rother erklärte auch, warum er keine Platten anderer Künstler mit ins Studio nahm.

Seht hier das Gespräch von Michael Rother und Maurice Summen zuerst:


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