Buzzcocks-Sänger Pete Shelley ist tot

Pete Shelley, Sänger und Gitarrist der legendären britischen Punkrock-Band Buzzcocks, ist tot. Der Musiker sei vermutlich an einer Herzattacke verstorben, berichtet die BBC. Shelley wurde 63 Jahre alt.

Shelley hielt sich zum Todeszeitpunkt in seiner Wahlheimat Estland, in der er seit langer Zeit lebte, auf, bestätigte das Bandmanagement der BBC.

Pete Shelley war Gründungsmitglied der 1976 im nordenglischen Bolton gegründeten Buzzcocks und wurde nach dem Ausstieg des späteren Magazine-Sängers Howard Devoto die Stimme des Punkrock-Quartetts. Die Buzzcocks organisierten die legendären ersten zwei Manchester-Konzerte der Sex Pistols in der Lesser Free Trade Hall im Sommer 1976, unter deren Besuchern unter anderem Morrissey und die späteren Mitglieder Joy Divisions waren.

Einer breiten Öffentlichkeit bekannt machte die Buzzcocks 1978 die Single „Ever Fallen In Love (With Someone You Shouldn’t’ve)“, die The-Charlatans-Sänger als „perfekten Drei-Minuten-Pop-Song“ bezeichnet.

Weitere Musikerkollegen, darunter Billy Corgan, Billie Joe Armstrong, Peter Hook und Pearl Jam, erinnerten in den sozialen Medien an die Bedeutung Pete Shelleys für die jüngere Musikgeschichte.


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