ME 03/22

Musikexpress 03/2022 mit Casper, Big Thief & MØ – die Themen im Überblick

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Zum Einstieg wie immer unser „Making-Of“ aus dem hier beworbenen Printprodukt:

REALITÄTSCHECK, LEUTE

Mensch … von wem war noch mal dieser eine Ohrwurm, dieses „Back To Life“? Ach ja, genau, von Soul II Soul, einem britischen Act, dessen kurze wie illustre Karriere in der Rückschau eher auf ein One-Hit-Wonder zusammengeschrumpft ist. Immerhin ihren Nummer-eins-Song „Back To Life“ kann man problemlos weitersingen, die nächste Zeile konfrontiert mit einem „Back to reality“.

Endstation Realität – diese besagte ja auch für Popschaffende, Musikbegeisterte und für die Veranstaltungsbranche zuletzt nicht viel Gutes, deren Life sich ja hauptsächlich live abspielt. Der zweite Corona-Winter brachte erneut unzählige Konzertabsagen mit sich – was bleibt, ist die Hoffnung auf ein besseres Erwachen im Frühjahr.

#BackToLive ist daher nicht nur Titel unserer sehnsuchtsbefeuerten Fotostrecke dieser Ausgabe, sondern auch einer Initiative aus dem Mediahouse, in dem der Musikexpress erscheint. Es geht um Austausch, Vernetzung und vor allem Solidarität. Zusammen mit den Kolleg*innen vom „Rolling Stone“ und vom „Metal Hammer“ hat sich auch der Musikexpress dieser Initiative angeschlossen. Auf dass es endlich wieder ein lauteres Jahr werden möge, und dass „Back to reality“ nicht mehr wie eine Drohung klingt.

Mehr dazu unter musikexpress.de/backtolive

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Der Musikexpress 03/2022 – die Themen im Überblick:

Casper: „Ich will nie wieder so berühmt sein“

Benjamin Giffey ist 39, kommt aus Lemgo und erlebte vor elf Jahren seinen Durchbruch als Casper. Nach sehr langer Pause folgt nun sein fünftes Album, es scheint weiter denn je von Rap entfernt. Es heißt ALLES WAR SCHÖN UND NICHTS TAT WEH. Aber stimmt das?

Big Thief – Kein Strom in der Hütte, aber müde werden sie NIE

DRAGON NEW WARM MOUNTAIN I BELIEVE IN YOU – der Titel des neuen Doppelalbums der Indie-Folkrock-Lieblinge Big Thief klingt wie ein Märchen. Dazu passt die Entstehungsgeschichte, von der Sängerin und Songwriterin Adrianne Lenker erzählt. Es geht um klingende Wälder, das Geheimnis eines weisen Flötisten und einen Blitzeinschlag, der Erfindungsreichtum forderte. Das alles beschreibt das Leben des Wandels und Unterwegsseins, das sie führen will. Und Zuhause ist, wo die Freunde sind.

Metronomy: „ Mit 40 noch Party-Songs zu spielen, könnte komisch sein“

Elvis Costello, Nick Cave, die Rolling Stones…? Joseph Mount, Kopf von Metronomy, denkt gerade darüber nach, wer er sein will. Für das neue Album SMALL WORLD hat er sich jetzt erst mal von der US-Indie-Rockband Big Thief beeinflussen lassen. Ernsthaft? Ein Gespräch über die Lust auf Pop-Tradition, Club-Musik und Drogen, Nostalgie, Idiotentum und Gartenarbeit.

#BackToL!ve „Das Freidrehen fehlt“

Zusammengepfercht und in nassen Klamotten sich dem Auftritt seiner Lieblingsband hingeben – seit fast zwei Jahren sind Konzerte, wie wir sie kannten, weitgehend aus unserem Leben verschwunden. Lenny Rothenberg hat Bands und Musiker*innen vor den verschlossenen Türen ihrer Berliner Lieblings-Clubs fotografiert. Ihr aller Wunsch, klar: Back to Live!

Mitski – Für das MESSER leben

Von keiner anderen Musikerin lässt man sich lieber das Herz brechen. Mit ihrem verletzlichen Songwriting wurde Mitski zum Indie Star. Was das für ihr Leben und ihre Arbeit bedeutet, damit hadert sie immer noch. Um die Musik wieder lieben zu lernen, musste sie erst ganz aufhören. Nun kehrt sie mit LAUREL HELL zurück auf die Bühne, zu der sie ein ambivalentes Verhältnis hat.

alt-J – Mord ist ihr Hobby

Die Pop-Dekonstruktivisten von alt-J machen ihren Job, wenn sie John Belushi mit der tödlichen Dosis versorgen, die Perspektive von Hinterbliebenen einnehmen oder dafür sorgen, dass einer der übelsten Typen der Rock-Geschichte vom Täter zum Opfer wird. Auf ihrem vierten Album THE DREAM rückt dabei das Songwriting von Sänger Joe Newman in den Fokus – für alt-J ein Schritt zurück nach vorn.

: „Ich muss Nein sagen“

Aus Odense in die weite Welt: mit „Lean On“ und „Cold Water“ landete die dänische Sängerin MØ, bürgerlich Karen Marie Aagaard Ørsted Andersen, zusammen mit Diplos Major Lazer gleich zwei Welthits, und sang sich mit „Final Song“ in unsere gebrochenen Herzen. Nun kehrt sie nach drei Jahren Zwangspause – und daran war nicht nur die Pandemie schuld – mit ihrem dritten Album MOTORDROME zurück. Es geht um Liebe, um Sinnsuche – und die Kraft der Negation.

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