„Okja“ auf Netflix: Der Film, der Cannes zum Diskutieren brachte

Ein Riesenschweinchen namens Okja: Man isst, was man ist.

In Jahren wird man sich erinnern an „Okja“ als den Kinderfilm mit dem Riesenschwein, über den sich ganz Cannes den Kopf heiß redete, auch wenn man sich dann nicht mehr wird vorstellen können, dass Netflix eine ganze Branche in Angst um ihre Zukunft in Aufregung versetzen konnte.

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So war Bong Joon-hos erster Film seit seiner Katastrophenerfahrung beim Ringen um den Final Cut von „Snowpiercer“ eben der erste Netflix-Film in Cannes, über den man sich auch einfach hätte echauffieren können, weil er zwar aufregend gut gemacht ist, aber eben über seine grelle Oberfläche hinaus wenig zu bieten hat.

Am Ende des Tages ist es ein Film, der die Prämisse von „Panik um King Kong“ kopiert, seine Geschichte von der Freundschaft eines Mädchens mit einem Riesenschwein, das nach New York entführt wird, aber erzählt wie ein Spielberg-Familienfilm mit einer Heldin aus dem Studio Ghibli, um dann im letzten Drittel unnötig bedeutungsschwanger in Düsternis und Gewalt zu versinken.

„Okja“ startet am 28. Juni 2017 weltweit bei Netflix. 

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