Schoko-Schallplatten: Diese Kekse können jetzt auch Musik abspielen


Wer immer schon gerne mit Essen gespielt hat: Oreo-Kekse können jetzt auch Musik machen. Wie das geht? So.

Ausgedachte Gerüchte besagen, es seien bereits Ehen wegen der abendlichen Schokokeksauswahl geschieden worden. Sicher ist aber, dass es Menschen gibt, die arme Sandwich-Kekse (Prinzenrolle, Oreo u.ä.) vor dem Verzehr auseinanderbrechen um an das cremige Innere zu gelangen. Im Falle von Oreos ist diese weiße Schicht, man mag es kaum glauben, tatsächlich vegan und besteht hauptsächlich aus Pflanzenöl. Andere, eher brachial veranlagte Mitmenschen, verschlingen die Kekse als Ganzes oder ertränken sie vor dem Verzehr in Milch. Wer sich noch nicht sicher ist, was die optimale Methode ist: Hier gibt es einen Wiki-Artikel zu der Frage, wie man einen solchen Keks essen sollte.  

Passend zu Weihnachten haben sich die Oreo-Macher jetzt etwas Hübsches ausgedacht, das vor allem die musikbegeisterten Keksfreunde erfreuen dürfte: einen Plattenspieler, der Oreo-Kekse als Platten benutzt. Wie das funktioniert? Idiotensicher. Einfach einen Oreo „einlegen“, die Nadel drauf und schon wird ein Song gespielt. Insgesamt können vier unterschiedliche Songs abgespielt werden, der Song verändert sich, je nachdem wie sehr der Keks schon angenagt ist. Auch eigene Nachrichten oder musikalische Meisterleistungen von 30 Sekunden Spieldauer können aufgenommen werden. 

Oreo-Keks wird zu Vinyl: Musik kann man jetzt auch essen
  

Ganz neu ist die Idee mit den musikalischen Keksen allerdings nicht. Im vergangenen Jahr gab es in China schon zu Marketingzwecken Oreo-Kekse, die als Vinyl-Cookies fungierten. Jetzt ist die „Oreo Music Box” für knapp 20 Dollar über Amazon erhältlich.

Amazon

In der Box befindet sich neben dem Plattenspieler auch Oreos in verschiedenen Geschmacksrichtungen, um unterschiedliche Sounds zu generieren und eine Blechdose zur Aufbewahrung. Leider versendet Amazon die Box bisher nur innerhalb der USA, vielleicht ändert sich das aber noch im Laufe des Weihnachtsgeschäfts.

Die schwarzen Kekse mit der weißen Füllung gibt es seit 1912 auf dem amerikanischen Lebensmittelmarkt. Sie avancierten schnell zur absoluten Lieblingsmarke der Amerikaner und fanden später auch weltweit ihre Liebhaber. Heute gibt es sie in mehr als 100 Ländern zu kaufen und Schätzungen gehen davon aus, dass seit ihrer Einführung mehr als 450 Billionen Oreo-Kekse ihr Ende in hungrig kauenden Mündern gefunden haben. Für die eher visuell-veranlagten Krümmelmonster: Wenn man alle Oreo-Kekse, die jemals produziert wurden, aufeinander stapeln würde, dann würde dieser Stapel fünf Mal die Strecke zum Mond und zurück ausmachen.

So sieht es dann aus, wenn aus einem Keks Musik kommt:

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