„Simpsons“-Miterfinder Sam Simon ist tot

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Der Miterfinder der „Simpsons“ ist tot. Sam Simon verlor den Kampf gegen den Krebs und starb am 8. März in Los Angeles.

In den späten 80er Jahren entwickelte der US-amerikanische Fernsehproduzent gemeinsam mit Matt Groening und James L. Brooks die Serie rund um die gelbe Zeichentrickfamilie aus Springfield und produzierte die ersten beiden Staffeln. Auch nach seinem Ausstieg 1993 – aufgrund persönlicher Differenzen mit Groening und Brooks – wurde er weiterhin als ausführender Produzent genannt.

Der neunfache Emmy-Gewinner Sam Simon verdiente mit den „Simpsons“ und der Abfindung nach seinem Ausstieg Millionen. Dieses Geld verwendete er unter anderem dafür, eine Tierschutzorganisation zu gründen und sich für karitative Einrichtungen einzusetzen. Er kündigte bereits vor seinem Tod an, sein gesamtes Vermögen – das auf etwa 100 Millionen Dollar geschätzt wird – für wohltätige Zwecke zu spenden.

Das Werk von Groening, Brooks und Simon – „Die Simpsons“ – ist nicht nur eine lustige Zeichentrickserie, sondern übt seit Jahrzehnten auch ganz bewusst Kritik am American Way of Life. Sie zählt zu den erfolgreichsten TV-Serien aller Zeiten und kann bereits auf mehr als 550 Episoden zurückblicken.

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