„Sláinte, Shane“: Prominente Musikerkollegen trauern um Shane MacGowan


Nach dem Tod von Shane MacGowan meldeten sich in den Sozialen Medien zahlreiche Kollegen und Kolleginnen des Sängers zu Wort – und erinnern sich an den Pogues-Frontmann.

Am 30. November 2023 verstarb der irische Sänger, Songschreiber und Poet Shane MacGowan im Alter von 65 Jahren. In den Sozialen Medien zollen ihm etliche bekannte Kollegen Tribut.

Shane MacGowan: Das Paradebeispiel für den Rock-Mythos

MacGowans The-Pogues-Kollege Spider Stacey bekundete seine Trauer und schrieb auf X (ehemals Twitter) zu einem Bühnenfoto: „O Captain! My Captain! Our fearful trip is done“

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Glen Matlock, ehemaliger Bassist der Sex Pistols, meldete sich ebenfalls zu Wort. „Einen großen Applaus für die Legende Shane MacGowan, der leider nicht mehr unter uns weilt. Es war ein Vergnügen, dich gekannt zu haben. RIP Kumpel. “

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Auch die deutsche Metal-Queen Doro Pesch zollt MacGowan Tribut. „Ruhe in Frieden, Shane MacGowan! Wir werden dich vermissen! Das bin ich mit den Broilers, die letzte Weihnachten den alten Pogues-Klassiker „Fairytale Of New York“ aufführten“, schreibt sie.

Tim Burgess: „Ein Leben in vollen Zügen“

Tim Burgess, Sänger von The Charlatans, schreibt: „Abschied von Shane MacGowan. Ein Leben in vollen Zügen. Ein lyrisches Genie. Eine Inspiration für so viele von uns, die in Bands spielen wollten. Ich folgte The Pogues an weit entfernte Orte, traf Shane ein paar Mal und sah einige der berauschendsten Shows, die ich je erlebt habe.“

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Against-Me-Frontfrau Laura Jane Grace bekundet ihre Trauer ebenfalls in einem Posting: „Ich bin für immer dankbar, dass ich vor Jahren die Gelegenheit hatte, für die Pogues zu eröffnen. Shane war ein lyrischer Gott für mich und wird es immer sein.“

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„Ich bin gerade von einem 10-stündigen Flug nach Hongkong gelandet, um die Nachricht von Shane MacGowan zu hören. Traurig. Wir hatten die Ehre, einmal auf der Bühne zu stehen, Weihnachten 2012. Einer der ganz Großen aller Zeiten. RIP“, schreibt Frank Turner.

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Amanda Palmer über Shane MacGowan: „Sláinte, Shane“

Amanda Palmer verfasste ein ausführliches Posting, in dem sie über MacGowan nachdenkt. „Shane. Wie ein Gemälde der Zeit. Seine funkelnden Augen, die dich auffordern, Freude zu empfinden; seine Zähne wie drohende Dolche, die dich auffordern, ihn zu bitten, sich zu ändern. Versuchen Sie es einfach. Ich habe, wie viele andere Künstler auch, „Fairytale of New York“ bei vielen Auftritten mit vielen Duettpartnern gesungen, und man kann körperlich spüren, wie das Licht-Dunkel von Shanes ganzem Wesen durch einen hindurchfließt, wenn man dieses Lied singt. Das Zusammenspiel von Großherzigkeit und Nihilismus. Ich habe das Gefühl, dass es die ganze Weihnachtszeit über im Äther zu hören sein wird, und es wird sich richtig anfühlen. Meine Lieblingsgeschichte über Shane stammt von meinem alten A&R-Kollegen David Bason. Anscheinend sah er Shane in einer Bar in New York beim Tagestrinken, er rannte hinaus, um einen Stift und Papier zu kaufen, um ein Autogramm zu bekommen, und Shane war nachsichtig mit ihm… und schrieb seinen eigenen Namen falsch. Sláinte, Shane. Ich danke dir. Dein Lächeln und deine Musik sind immer noch da, und wir werden sie nicht gehen lassen“, heißt es in ihrem Beitrag unter anderem.

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Der irische Politiker Gerry Adams schreibt: „Shane MacGowan ist heute gestorben. Irland hat einen großen Patrioten, einen Dichter und Freund der Unterdrückten und Ausgegrenzten verloren.
Shanes Großzügigkeit und Solidarität, seine wunderbare Musik und seine Texte haben im Laufe der Jahre Millionen von Menschen berührt und werden dies auch in Zukunft tun.Tá sé ar slí an fhirinne anios.“

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