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Wie ich herausgefunden habe, dass ich 41 Sklaven halte

Als ich vor ein paar Tagen, rein beruflich, durch die verdächtigen Reddit-Kanäle gesurft bin, fand ich eine Seite, die aufzeigen will, wie viele Sklaven für mich arbeiten. Eigentlich war ich bis zu diesem Zeitpunkt fest davon überzeugt, dass ich seit einiger Zeit keine Sklaven mehr halte, alleine schon wegen des Mindestlohnes für Praktikanten. Falsch gedacht, denn es genügt schon, öfter mal günstige Kleidung einzukaufen, wie mir die Seite Slavery Footprints aufzeigen sollte, also los:

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Kleidung:

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Ein T-Shirt für unter fünf Euro ist kaum zu refinanzieren, wenn niemand dafür ausgebeutet wird. Berichte über eingestürzte Sweatshops und Vice-Dokumentationen sind aber schnell wieder vergessen, sobald das neue Air-Jordan-Modell vorgestellt wird. Die nächsten Hosen werde ich wahrscheinlich nicht bei H&M kaufen, auch wenn ein gutes Gewissen manchmal unverschämt teuer ist.

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Riesen-Überraschung, ich bin ein Musik-Fan… zwei Laptops, fünf Kopfhörer und eine mächtige Stereoanlage – meine Musikleidenschaft schafft mit Sicherheit zahlreiche Sklaven-Arbeitsplätze. Das neue Pantha-du-Prince-Album kann ich gerade nicht mehr so recht genießen, wenn ich mir dabei hungernde Fabrikarbeiter vorstellen muss.

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Echt unangenehm– wirklich alles, was wir tun, wirkt sich indirekt auf ausgebeutete Menschen aus.

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Für alle, die sich etwas intensiver mit diesem Thema beschäftigen möchten, hier ein Interview des jetzt-Magazins und die Definition von Sklaverei im 21. Jahrhundert.

 

http://slaveryfootprint.org/

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