„Formel Eins“-Moderatorin Stefanie Tücking starb an einer Lungenembolie

Dieser Artikel wurde am 6. Dezember 2018 aktualisiert.

Stefanie Tücking ist tot. Dies teilte der Südwestrundfunk (SWR) am Samstag mit. Die Radio- und Fernsehmoderatorin und Redakteurin, die in den 80ern durch die Musiksendung „Formel Eins“ bundesweit bekannt wurde, starb überraschend in der Nacht von Freitag auf Samstag in Baden-Baden. Tücking wurde 56 Jahre alt.

Die Todesursache wurde am Donnerstag bekannt: Tücking starb an einer Lungenembolie. Die Staatsanwaltschaft Badeb-Baden teilte dies nach der Obduktion der Leiche der Familie der Verstorbenen mit.

SWR3-Programmchef Thomas Jung sagte über Tücking: „Radio war ihre Leidenschaft, Rockmusik ihre Liebe. Sie gehörte zu den größten Radiopersönlichkeiten Deutschlands, und wir sind alle fassungslos über ihren plötzlichen Tod. Das Team ist zutiefst schockiert. SWR3 verliert nicht nur eine hervorragende Radiofrau, die Kolleginnen und Kollegen trauern auch um eine warmherzige Freundin. Generationen von Menschen hat Steffi Tücking für Musik begeistert.“

Stefanie Tücking wurde am 1. April 1962 in Kaiserslautern geboren und studierte zunächst Elektrotechnik. In den 80ern wurde sie eine von insgesamt vier Moderatorinnen und Moderatoren der Musiksendung „Formel Eins“, die von 1983 bis 1990 ausgestrahlt wurde und in der wöchentlich neue Musikvideos vorgestellt wurden. Tück trat 1986 die Nachfolge von Ingolf Lück, der zuvor Peter Illmann beerbte. Sie moderierte 80 Sendungen. Die letzten 120 Folgen moderierte Kai Böcking.

In TV-Sendungen wie „Monaco Franze“ und „Tatort“ war sie in Nebenrollen zu sehen.

Beim SWR moderierte Tücking unter anderem die  „SWR3 Morningshow“, den „SWR3 Popshop“ und die „ARD Popnacht“.


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