Tame Impalas neuer Song: Kevin Parker erteilt seinem verstorbenen Vater Absolution

Tame Impala haben mit „Posthumous Forgiveness“ die dritte Single aus ihrem bevorstehenden vierten Studioalbum veröffentlicht. Darin richtet sich Sänger Kevin Parker an seinen verstorbenen Vater und teilt ihm all jene Gedanken mit, die ihn seit dessen Tod begleitet haben.

Parkers Vater starb 2009 an den Folgen seiner Krebserkrankung, während sich Tame Impala für die Aufnahme ihres Debütalbums INNERSPEAKER im Studio befanden. In dem neuen Song moniert Parker zunächst unter anderem, dass sein Vater, zu dem er immer aufgeschaut habe, all seine Entschuldigungen „mit ins Grab genommen“ habe.

Mit dem letzten Drittel des Songs setzt jedoch sowohl musikalisch als auch lyrisch ein Wechsel ein. So trauert Parker schließlich um alle die Momente und Erinnerungen, die er nicht mehr mit seinem Vater teilen kann: „Wanna tell you ’bout the time/ Wanna tell you ’bout my life / Wanna play you all my songs/ I hear your voice sing along.“ Schließlich kommt der Sänger zu der Erkenntnis, dass auch sein Vater nur ein Mann mit Dämonen war, die er eventuell sogar an seinen Sohn weitergereicht hat.

Zuletzt veröffentlichten Tame Impala Ende Oktober mit „It Might Be Time“ die zweite Single aus ihrem neuen Album. Das Nachfolgewerk zum 2015 erschienenen CURRENTS soll den Titel THE SLOW RUSH tragen und am 14. Februar 2020 erscheinen.

Neben ihren Headliner-Auftritten bei den Schwestern-Festivals Hurricane und Southside sowie dem kalifornischen „Coachella Valley Music and Arts Festival“ gaben sich Tame Impala 2019 auch bei „50 Jahre Musikexpress – Das Festival“ in der Berliner Max-Schmeling-Halle die Ehre. Unterstützt wurden sie an diesem Tag von Blood Orange und Yeasayer.


Tame Impala teilen neuen Song „It Might Be Time“ und Album-Details
Weiterlesen