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Tanze Samba mit mir: Jennifer Lopez‘ WM-Performance von „We Are One“ im Video

Mit einem bunten Verkleidungsspektakel wurde gestern die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 im brasilianischen Sao Paulo feierlich vor rund 62.000 Zuschauern eröffnet. Im gerade erst fertiggestellten Corinthians-Stadion sorgten dabei rund 600 Künstler für den reibungslosen Ablauf, bei denen Themen wie die Natur und das brasilianische Temperament aufgegriffen wurden. „Die Eröffnungszeremonie ist eine Hommage an Brasilien und seine Schätze: die Natur, die Menschen und den Fußball“, zitierte der Weltfußballverband FIFA die künstlerische Leiterin Daphné Cornez aus Belgien.

Zum Schluss traten dann noch Pitbull, Jennifer Lopez und Claudia Leitte wild mit den Armen herumfuchtelnd auf und sangen den WM-Song „We Are One (Ole Ola)“, der allerdings aufgrund der Spannungen und Demonstrationen im Land eher zynisch klang. Dass Jennifer Lopez überhaupt auftrat, kam einem „Wunder“ gleich, hatte sie doch nur wenige Tage zuvor ihre Teilnahme an der Eröffnungsfeier medienwirksam abgesagt. Hören und anschauen könnt ihr euch den Auftritt der drei Musiker hier – bei recht mittelprächtigem Sound:

Unser Redakteur Oliver Götz hat übrigens kürzlich neben diesem Hit auch viele weitere WM-Songs kürzlich bei uns bewertet und verglichen.

Zu „Wer Are One (Ole Ola)“ schreibt er: „Die rasante Sambagitarre nimmt sofort eine klare Verortung vor: don’t be bräsig, be Brasilian! Doch schon kurz nach Anpfiff (der sich seuchenartig verbreitenden Tonleiter-Melodie) stampft durch „ We Are One (Ole Ola)“ die verordnete Hitparaden-House-Bassdrum wie dereinst Hans-Peter Briegel durchs Feinrhythmische, damit auch die Grobmotoriker auf der Nordhalbkugel die Hüfte dazu bewegt kriegen. Zudem fällt die Botschaft des „offiziellen 2014 FIFA World Cup Songs“ reichlich verwirrend aus: „Schwenke deine Fahne und zeig der Welt, woher du kommst – zeig der Welt, dass wir eins sind!“ Nicht nur AfD-Wähler verlangt es da nach mehr Eindeutigkeit: Entweder halten wir unseren Nationalstolz wie eine feucht gewordene Buxe in den Wind oder werfen uns alle auf einen großen, lustigen Haufen – beides gleichzeitig geht nicht!“


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