Yeah Yeah Yeahs, Iron And Wine, Thermals und Simian Mobile Disco – die Alben der Woche vom 12. April 2013

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Yeah Yeah Yeahs – ‚Mosquito‘

Always different, always the same: Pop mit einem geheimnisvollen 60s-Vibe und fantasievollsten sonischen Beigaben. Wieso die Yeah Yeah Yeahs zehn Jahre nach ihrem Debütalbum FEVER TO TELL entgegen allen aufmerksamkeitsökonomischen Regeln immer noch existieren und immer noch Musik machen und immer noch hervorragende Musik machen? -> weiter zur Rezension

Iron And Wine – ‚Ghost On Ghost‘

Mit dem 2011er-Album KISS EACH OTHER CLEAN hatte Sam Beam begonnen, sich von seinen Singer-Songwriter-Anfängen zu entfernen und an einem ambitionierten Fusion-Projekt zu arbeiten. In seinen Songs fanden Elemente aus Folk, Americana, Jazz, Blues und Seventies-Pop ganz organisch zusammen, untermalt von Xylofon-Melodien und dem Gluckern glücklicher Synthesizer. Auf GHOST ON GHOST spielt der Texaner, begleitet von einem Verein von Alleskönnern (u. a. Mitglieder der Bands von Bob Dylan und Antony Hegarty), diese Idee einer zeit- und raumübergreifenden amerikanischen Pop-Musik in diverse Richtungen weiter.  -> weiter zur Rezension

Thermals – ‚Desperate Ground‘

Man war schon in Sorge, wie das mit Hutch Harris und Kathy Foster weitergeht. Die letzten beiden Alben NOW WE CAN SEE und PERSONAL LIFE waren zu solide und lieĂźen an der Band zweifeln. Nichts ist fader als Punkrocker, die mit zunehmender Zeit erwachsener, professioneller und ĂĽberlegter klingen. Zum GlĂĽck haben die beiden GrĂĽnder der Thermals das eingesehen. Harris holt jetzt wieder haufenweise Springsteen-Herzblut hervor und droht trotzig: „We are alive, we will fight to the end.“ -> weiter zur Rezension

Simian Mobile Disco – ‚LIVE‘

Wenn das Wörtchen „live“ auf einem KonzertankĂĽndigungsplakat oder -flyer in Klammern hinter dem Namen eines elektronischen Musikers zu lesen ist, bedeutet das auf jeden Fall zwei Dinge: Der KĂĽnstler wird an diesem Abend anwesend sein und er wird nur seine eigene Musik spielen. Wie er das aber tut, ist seine Sache: mit Hardwareinstrumenten, am Laptop oder sonstwie. Wir waren leider nicht dabei, als James Ford und Jas Shaw am 7. Dezember 2012 in Philadelphia auftraten und diesen Auftritt mitschnitten, der jetzt unbehandelt als LIVE veröffentlicht wird. -> weiter zur Rezension



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