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Jesse Hughes: „Die Bataclan-Security wusste über die Anschläge Bescheid“

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In einem neuen Interview mit der US-amerikanischen Fernsehanstalt Fox Business deutet Eagles-Of-Death-Metal-Sänger Jesse Hughes an, zu glauben, es habe sich um die verheerenden Anschläge in Paris im November 2015 um einen „inside job“ gehandelt. Während eines EODM-Konzerts im Pariser Konzertsaals kam es zu einer Geiselnahme mit 89 Todesopfern.

Jesse Hughes sprach nun über das mulmige Gefühl, das er vor Beginn des Konzertes in sich trug: „Als ich am Venue ankam, war da dieser Typ, der für die Security im Backstage zuständig sein sollte. Er war nicht einmal in der Lage mir in die Augen zu sehen. Also ging ich direkt zu dem Promoter und sagte ihm: „Wer ist dieser Typ? Ich will einen anderen Typen hier haben.“ Er sagte nur: „Nun, die anderen Ordner sind noch nicht vor Ort.“ Dann fand ich heraus, dass gleich sechs Sicherheitsbeamte gar nicht erst zum Konzert aufkreuzen würden.“ Hughes schließt daraus: „Diese Leute hatten einen ganz genauen Grund, nicht vor Ort zu sein.“

Schon in der Vergangheit hatte Hughes mit kontroversen Aussagen im Rückblick auf die Pariser Terroranschläge verstört. So hatte er etwa in einem Interview mit einem französischen TV-Sender die These aufgestellt, dass durch liberalere Waffengesetze so etwas in Paris nicht geschehen sei.

NACHTRAG

Jesse Hughes hat sich für seine, wie er es selbst nennt, „absurden Vorwürfe“ entschuldigt. Nachdem ein Sprecher des Pariser Venues Bataclan die Anschuldigungen Hughes’ als „verrückt“ zurückwies, meldete sich der EODM-Sänger nun selbst zu Wort: „Ich bitte die französischen Bürger, die Mitarbeiter und die Security des Bataclan, meine Fans, meine Familie und all, die ich durch meine absurden Vorwürfe verletzt oder beleidigt habe demütig um Vergebung.“

Hughes’ Statement geht wie folgt weiter: „Meine Vermutungen, dass irgendjemand aus dem Bataclan-Umfeld eine Rolle in den Geschehnissen des 13. Novembers spielte, sind unbegründet und entbehren jeder Grundlage. Ich übernehme die volle Verantwortung für meine Aussagen.“

Hughes erklärt, er leide seit dem Terrorangriff an einem Trauma und kämpfe mit nicht enden wollenden Albträumen. „Ich bin nicht mehr derselbe, seit dem 13. November.“

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