Highlight: 4 Künstler, mit denen Ihr den Einstieg in die Neoklassik wagen solltet

4 weitere Künstler, mit denen Ihr die Neoklassik lieben lernt

Nachdem wir Euch bereits vor kurzer Zeit mehrere Künstler vorgestellt haben, mit denen Ihr den Einstieg in die Neoklassik wagen könnt, folgen nun weitere Empfehlungen. Folgende vier Künstler haben – solange sie auf offene Ohren stoßen – das Potential, Hörer in das bisher unbewanderte und unbelauschte Land der Neoklassik mitzunehmen. Hört neu hin.

Yann Tiersen

Yann Tiersen steht mit den verschiedensten Instrumenten auf der Bühne. Mal quetscht und zieht er ein Akkordeon, mal schabt er auf einer Geige. Oder er sitzt – wie in unten stehendem Video mitten im satten Grün – am Klavier. Im Hintergrund zieht der Wind. Bekannt geworden ist der Multiinstrumentalist aus der Bretagne mit seiner einschlägigen Filmmusik zum Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“. Die meisten kennen ihn, die wenigsten graben tiefer und bringen ein Sammelsurium an wunderbar traurig-schöner Musik an die Oberfläche.

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Jóhann Jóhannsson

Kraftvoll drückt der geborene Isländer die schwarzen und weißen Tasten in den Boden der Klaviatur. Erst Anfang 2018 erlitt die Musikwelt seinen Verlust: Jóhannsson starb an einer Überdosis Kokain. Er hinterlässt Filmmusik. Und Kompositionen, die vor Düsterheit vibrieren. Kompositionen, die Dunkelheit und das verhangene Island widerspiegeln.

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Slow Meadow

Matt Kidd ist Slow Meadow. Gegründet in Houston, Texas, komponiert er sanfte, langsame und zerbrechlich gläserne Musik für Tasten und Streicher. Slow Meadow klingt vorsichtig und traurig. Uns bleibt nichts anderes übrig, als die von Nils Frahm gleichwie Erik Satie inspirierte Musik an unsere Ohren zu lassen.

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Hildur Guðnadóttir

Dass Hildur Guðnadóttir eine klassische Ausbildung am Cello erhielt, merkt man. Langgezogene und vielschichtige Tonkonstellationen verleihen ihren Werken Tiefe und Sphäre. Die ebenfalls in Island geborene Komponistin kommt nicht nur aus derselben Stadt wie Jóhann Jóhannsson, sondern arbeitete auch sonst relativ häufig mit ihm zusammen. Mit ihm ging sie auf Tour, genauso wie mit Fever Ray. Mittlerweile konzentriert sich die 36-Jährige auf ihr Talent, Filmmusik zu schreiben. Das macht sie unter anderem für die Netflix-Produktion „Strong Island“ und den Superhelden-Film „Joker“, der 2019 erscheinen soll.

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Max Richter

Max Richter verwebt Kammermusik mit Ambient-Samples und vereint Emotionen, Farben und Bilder zu einem einzigen Klangbild. Seine Hilfsmittel: wunderschön angeordnete, sich überlagernde Töne. Und das Genie in ihm. Max Richter ist erfolgreich. Besonders im Bereich der Filmmusik. Für die Episode „Abgestürzt“ in der dritten Staffel „Black Mirror“ komponierte er die zugehörige Musik, er erhielt den Europäischen Filmpreis für die beste Filmmusik in „Waltz with Bashir“. Und das Stück, zu dem Ihr hier das Video sehen könnt, wurde für „Shutter Island“ von Martin Scorsese verwendet. Seine Alben der vergangenen sechs Jahre veröffentlichte er allesamt auf einem der ältesten Schallplattenlabel der Welt: Deutsche Grammophon.

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