4,43 Millionen Euro Preisgeld: „Squid Game“ wird zur Reality-Show

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Im vergangenen Jahr mauserte sich „Squid Game“ zum bis dahin erfolgreichsten Netflix-Serienstart überhaupt: Binnen vier Wochen wurde die südkoreanische Reihe von 142 Millionen Haushalten abgerufen. Ein Grund dafür könnte ihr diabolischer Plot gewesen sein. So mussten im Laufe der neun Episoden 456 Teilnehmer*innen in Kinderspielen aus der Hölle gegeneinander antreten. Alle Verlierer*innen wurden getötet; auf einen einzigen Sieger warteten hingegen umgerechnet rund 33 Millionen Euro Preisgeld.

„Es steht viel auf dem Spiel“

Unter dem Titel „Squid Game: The Challenge“ soll die barbarische Fiktion nun zur Realität werden – zumindest in abgeschwächter Form. Wenngleich zum tatsächlichen Ablauf der makaberen Wettkämpfe nichts bekannt ist, muss zumindest niemand sterben: „Es steht viel auf dem Spiel, aber das schlimmste Schicksal in diesem Spiel ist es, mit leeren Händen nach Hause zu gehen“, heißt es auf der Casting-Seite. Zwar fällt der Gewinn mit 4,35 Millionen Euro dafür deutlich kleiner aus, als in der Film-Vorlage – dennoch hat es laut Netflix noch nie eine Show mit einem höheren Preisgeld gegeben.

Für die Teilnahme gibt es nur eine Bedingung

Gleich bleibt die Anzahl der Mitstreiter*innen: Für das von dem US-amerikanischen Streaming-Anbieter produzierte Reality-Format werden aktuell Hunderte Teilnehmer*innen gesucht. Englischsprachige Interessenten aus aller Welt können sich von jetzt an online bewerben. Der Dreh soll bereits im kommenden Jahr beginnen. Erst vor zwei Tagen (13. Juni) wurde zudem offiziell verkündet, dass die millionenfach gesehene Serie in eine zweite Staffel gehen soll.


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