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7 Dinge, die ihr über Alice Merton wissen solltet

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Spricht man über deutsche Popmusikerinnen, kommt man an Alice Merton nur schwer vorbei. Dabei ist die Bezeichnung etwas zu kurz gegriffen — sowohl, weil Merton ihre Wurzeln in vielen Ländern hat, als auch, weil ihr Sound vielschichtiger ist, als es der Stempel „Pop“ vielleicht denken lässt. Wer sich davon überzeugen will, kann das am Donnerstag, den 29.07.2021, tun — da spielt Alice Merton nämlich im Rahmen von #SEATsoundsLIVE × Musikexpress eine Show, bei der Ihr ab 19 Uhr via YouTube-Livestream dabei sein könnt.

1. Sie ist eine Kosmopolitin im besten Sinne

Mertons Vater ist Ire, ihre Mutter Deutsche. Sie selbst wurde in Frankfurt geboren, landete aber schon bald (mit einem Umweg über New York) in Ontario, Kanada, wo sie aufwuchs. Deutsch lernte sie erst, als sie im Teenager-Alter wieder nach Deutschland zurückkehrte. Damit war die Reise aber noch nicht zu Ende – denn nach München stand wieder England auf dem Programm, wo sie ihren Schulabschluss machte. Anschließend kehrte sie nach Deutschland zurück.

2. Sie feierte mit „No Roots“ große Erfolge …

Zumindest beschreibt sie dieses Gefühl in ihrem Song „No Roots“, jenem Song, den sie 2016 veröffentlichte und der ihr später mit einer gleichnamigen EP große Erfolge einbrachte. Das Stück schaffte es in Deutschland auf den zweiten Platz der Single-Charts. Für den Track (und 400.000 verkaufte Einheiten) gab es hierzulande Platin. In den USA (Alternative Radiocharts) und Frankreich erreichte er sogar die Pole Position.

3. … und auch ihr Debütalbum schlug ein

2019 erschien MINT, Mertons Debütalbum. Die Musikerin schaffte es damit auf Platz zwei der deutschen Albumcharts.

4. Sie ist mit einer Berühmtheit verwandt

Merton ist die Ur-Ur-Großnichte des bekannten deutschen Philanthropen und Unternehmers Wilhelm Merton. Diesen Namen dürften unter anderem alle Student*innen der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität schon mal gehört haben: Dort gibt es das nach ihm benannte Wilhelm-Merton-Zentrum.

5. Sie saß in der Jury von „The Voice Of Germany“

2019 zog es Merton ins Fernsehen — als Jurorin und Coach der Casting-Show „The Voice Of Germany“. Damals fuhr Mertons Schützling Claudia Emmanuela Santoso den Sieg ein.

6. Sie absolvierte die Popakademie in Mannheim

Mertons Studienfach dort: Popmusikdesign (Komposition/Songwriting). „Ich wollte da nicht zum Popstar gemacht werden. Mein Ziel war es, immer diejenige zu sein, die ihre eigenen Songs selbst singt. Ich wollte schlicht, dass die Leute meine Songs hören und meine Songs gerne hören. Mein Wunsch war es immer, dass sie zu meinen Konzerten kommen und mich kennenlernen – da die Songs auch sehr autobiografisch sind. Das habe ich auch dort gelernt“, erklärte Merton im Interview mit „Puls“.

7. Sie wurde bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet

Zu den Auszeichnungen, die Alice Merton bislang erhielt, gehören unter anderem der Preis für Popkultur, der European Border Breaker Award, der Deutsche Musikautorenpreis sowie ein Echo.


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