Amy Winehouse: Dokumentation soll in Cannes Verleiher finden

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Seit dem tragischen Tod durch Alkoholvergiftung von Amy Winehouse sind nun fast zwei Jahre vergangen. Und wie Redakteur Albert Koch analysiert hatte, sind tote Rockstars für die Musikindustrie noch immer die besten Rockstars. Das gilt auch für Amy Winehouse. Nach Angaben des Hollywood Reporters gibt es jetzt von Regisseur Asif Kapadia, Prdouzent James Gay-Rees (Produzent von Banksys Film „Exit Through The Giftshop“) und Universal Music eine neue Dokumentation über die Sängerin, für die beim Filmfestival in Cannes nun Filmverleiher gefunden werden sollen.

Filmemacher Asif Kapadia hält den Film, der vieles unbekanntes Material über die Sängerin enthalten soll, für ein sehr wichtiges Projekt. In einem Statement sagte er: “Das ist ein unglaublich moderner, emotionaler und wichtiger Film, der die Kraft hat den Zeitgeist der heutigen Generation und Gesellschaft festzuhalten. Amy war ein Talent, wie es in jeder Generation nur ein Mal vorkommt. Sie hat es geschafft alle Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, sie sang aus vollem Herzen und jeder wurde davon in ihren Bann gezogen. Tragischerweise ist Amy durch die mediale Aufmerksamkeit, ihre chaotischen Beziehungen, ihren weltweiten Erfolg und ihre ungesunde Lebensart zusammengebrochen. Als Gesellschaft haben wir ihren Erfolg gefeiert, aber als sie dann gefallen ist haben wir sie plötzlich ganz schnell verurteilt, weil es uns so besser gepasst hat“.

Der britische Regisseur Asif Kapadia ist dafür bekannt Dokumentationen über starken Charaktere zu machen. Unter anderem hat er 2010 eine preisgekrönte Dokumentation über den Rennfahrer Ayrton Senna gedreht. Die Biennale, auf der jetzt Verleiher für den Film gefunden werden sollen, ist ironischer Weise auch die, auf der “The Great Gatsby“ Premiere feiert. Für den Film von Baz Luhrmann haben Beyoncé und Andre 3000 “Back To Black“ von Amy Winehouse gecovert, was dem Vater der Sängerin sehr missfallen hat. Auf die Dokumentation freut sich Amy Vater Mitch Winehouse allerdings. Er twitterte: „New Amy documentary from Senna film maker will be superb. We are all very excited. Mitch“. Den Segen des Vaters hat Asif Kapadia also schon mal. Fehlt nur noch ein Verleih.

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