Rod Stewart

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    Seine raue Stimme zu eingängigen Songs machte Rod Stewart zu einem besonderen Sänger seiner Zeit. Seine Hits „Sailing“, „Maggie May“, „Every Beat Of My Heart“ und „Baby Jane“ wurden zu Klassikern des Folk-Rock und zu omnipräsenten Radio-Songs. Rod Stewart wurde sowohl in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen, als auch in die UK Music Hall of Fame. Er erhielt den Diamond Award für über 100 Millionen verkaufte Alben und wurde von Soulsänger James Brown als „best white soul singer“ geehrt.

    Der 1945 in Highgate, London, geborene Roderick „Rod“ Stewart sang in den 1960er-Jahren in Bands wie Jimmy Powell And The Five Dimensions, Shotgun Express, Steampacket und der Jeff Beck Group. Vor allem mit letzterer feierte Rod Steward erste Erfolge. 1969 veröffentlichte er sein Debüt-Album „An Old Raincoat Won’t Ever Let You Down“, das die Eigenarten seines später so populären Sounds aufzeigt: eine Mischung aus Folk, Rock, Country und Blues, gepaart mit der Sensibilität und dem Ethos der britischen Arbeiterklasse. Zeitgleich hatte Rod Stewart auch mit seiner Band Faces Erfolg, doch diesen überbot er mit „Every Picture Tells A Story“ (1971) und Hits wie „Reason To Believe“ und „Maggie May“, welches Platz Eins in Großbritannien und den USA belegte.

    Nach Rod Stewarts Umzug in die USA erschien 1975 „Atlantic Crossing“, das das legendäre „Sailing“-Cover beinhaltete, das sich in allein in Deutschland 17 Wochen in den Charts hielt. Doch erst mit „A Night On The Town“ erzielte er erstmals Platin, in den USA sogar zweifach. Das folgende „Blondes Have More Fun“ (1978) baute auf diesem Erfolg auf.

    Zwischen 1982 und 2001 war Rod Stewart mit vereinzelten Hits wie „Baby Jane“ (1983), „Every Beat Of My Heart“ (1986), „Downtown Train“ (1990) und „Tom Traubert’s Blues“ (1992) präsent und knüpfte mit „Vagabond Heart“ (1991) an alte Erfolge an.

    1993 spielte Rod Stewart eines der berühmten MTV-Unplugged-Konzerte und wurde nur ein Jahr später in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

    Rod Stewart erkrankte 2000 an Schilddrüsenkrebs, weswegen er noch im selben Jahr operiert werden musste. Seine markante Reibeisenstimme drohte dabei verloren zu gehen, nach der Krebstherapie musste er das Singen neu erlernen.

    2002 debütierte Rod Stewart mit seinem ersten Jazz-Album, das unterschiedlichste Standards beinhaltete. Unter dem Titel „It Had To Be You – The Great American Songbook“ gewann das Album mehrfach Platin. Rod Stewart veröffentlichte noch drei Nachfolge-Alben, die sich insgesamt unter dem Titel „Great American Songbook“ weltweit mehr als 17 Millionen Mal verkauften.


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