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Asterix-Erfinder und Zeichner Albert Uderzo ist im Alter von 92 Jahren gestorben

Albert Uderzo – der Erfinder des kleinen gallischen Dorfes, das den Römern beständig Widerstand hält – ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Der berühmte Comic-Zeichner verstarb am Dienstag, den 24. März 2020 in einem Vorort von Paris an einem Herzinfarkt, berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP. Uderzo erschaffte gemeinsam mit dem Comic-Autor René Goscinny die weltbekannten Comics um Asterix, den mutigen Gallier, sowie seinen übergewichtigen besten Freund Obelix, der als kleines Kind in einen Kessel mit Zaubertrank gefallen ist.

Uderzo wurde am 25. April 1927 in Fismes bei Reims als drittes von fünf Kindern geboren. Er verlebte eine „glückliche, aber arme Kindheit“ und zeigte schon früh ein künstlerisches Talent. So wurden bereits im Jahr 1941 erste Zeichnungen von ihm im „Junior“-Magazin bei dem Pariser Verlag „Société parisienne d’édition“ veröffentlicht. Während des Zweiten Weltkriegs lebte Uderzo eine Zeit lang bei seinem Bruder im bretonischen Ort Les Villages – dieses Dorf sollte später Vorbild des gallischen Dorfes in den „Asterix“-Comics werden.

Nachdem Uderzo erste Erfahrungen als Presse- und Comic-Zeichner für französische und belgische Zeitungen sammelte, begann er in den 1950er-Jahren damit, seine ersten eigenen Comic-Figuren zu entwerfen. Im Jahr 1951 lernte er René Goscinny kennen – eine berufliche Partnerschaft, die ihrer beider Leben verändern sollte. Gemeinsam produzierten sie mehrere Comic-Serien und gründeten mit anderen die Presse- und Werbeagentur „Edipresse und Edifrance“, sowie die Jugendzeitschrift „Pilote“, in der Asterix das erste Mal im Jahr 1959 auftauchte.

Als ein Verleger das „Pilote“-Magazin übernahm, erschien „Asterix le Gaulois“ (auf Deutsch „Asterix der Gallier“) im Jahr 1961 als Buch. Gerade einmal 6.000 Exemplare wurden gedruckt – nur vier Jahre später verkaufte sich selbiges Comic knapp eine Million Mal. Aufgrund des riesigen Erfolges, den Uderzo und Goscinny mit den „Asterix“-Comics erlebten, arbeiteten sie fortan nur noch an der Reihe. Doch nicht nur in Frankreich war „Asterix“ populär: Insgesamt wurden die Comics in mehr als 100 Sprachen übersetzt.



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