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„Avengers 3: Infinity War“: Das müsst Ihr vor dem Kinostart wissen

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Am 26. April startet mit „Avengers: Infinity War“ das vermeintliche Kinohighlight des Jahres, zumindest im Bereich Action und Blockbuster. Nach zehn Jahren erreicht das Marvel Cinematic Universe, das die Branche prägte wie lange keine Franchise mehr, seinen vorläufigen Höhepunkt. Nahezu alle wichtigen Darsteller aus bisher 18 Filmen werden auftreten, die Produzenten und Darstellern sprechen vom „größten Film, der jemals gedreht wurde“.

Wer spielt mit?

Alle Superhelden aus allen bisherigen Marvel-Filmen werden einen Auftritt in „Infinity War“ haben. Die Guardians of the Galaxy sind ebenso dabei wie Iron Man, Spider-Man, Captain America und der Hulk. Dazu der Black Panther, Marvels neuer Publikumsliebling, Ant-Man und die von Scarlett Johansson gespielte Black Widow. Disney und Marvel kippen die gesamte Spielzeugkiste aus, die sie in den vergangenen 10 Jahren gefüllt haben. Spannender ist vielleicht die Frage, ob gänzlich neue Helden eingeführt werden. Viel wird bisher über einen Auftritt von Brie Larson spekuliert, die 2019 mit Captain Marvel einen Solo-Film bekommen wird.

Selbst alle mehr oder weniger unnützen Figuren wurden in den Film gequetscht: Falcon, der Gehilfe von Strange, War Machine, Winter Soldier. Vielleicht dienen sie ja als Kanonenfutter in der finalen Schlacht.

Wer sind die Schurken?

Thanos (Josh Brolin) ist ein mächtiges Alien vom Planeten Titan. Der Planet ist aufgrund von Überbevölkerung zusammengebrochen, seitdem reist er durch das Weltall und versucht, eine „Balance“ herzustellen. Er möchte die Hälfte der Bevölkerung eines jeden Planeten ausrotten, so auch auf der Erde. Thanos greift nicht allein an, sondern hat mit dem Black Order seine Elite-Einheit dabei. Vier bisher völlig unbekannte Aliens, die wahrscheinlich keine große Gefahr für die Helden darstellen werden. Ansonsten würde man auch die Namen der Darsteller kennen, die den Black Order via Motion Capturing zum Leben erwecken.

Gibt es Infos zur Handlung?

In den bisherigen Marvel-Filmen wurden sechs Infinity-Steine etabliert, die in verschiedener Form zu Dreh- und Angelpunkten einzelner Filme wurden (der Orb aus „Guardians of the Galaxy“, Lokis Zepter aus „Avengers“). Thanos möchte diese Steine nun vereinen, um damit die „Balance“ des Universums herzustellen. Also kommt er auf die Erde und holt sich die restlichen Steine, die in Besitz der Avengers sind. Nach einer Attacke auf New York, bei der der von Benedict Cumberbatch gespielte Doctor Strange und sein Stein das Ziel sind, verlagert sich das Geschehen irgendwann nach Wakanda, dem fiktiven afrikanischen Land aus „Black Panther“. Denn dort wird der letzte Stein vermutet, den Thanos sucht.

Josh Brolin spielt Thanos, den Schurken des Films.

Um konkrete Details zur Story wurde von Disney und Marvel ein großes Geheimnis gemacht. Sogar bei der weltweiten Premierentour durften die Fans kaum mehr als 20 Minuten des Films sehen, wofür es viel Kritik gab. Was nach den bisherigen Mini-Screenings bekannt ist: Vasallen von Thanos landen in New York und entführen Doctor Strange, Iron Man und Spider-Man müssen ihn aus einem Raumschiff retten. Dazu wurden Szenen gezeigt, in denen Thor auf die Guardians of the Galaxy trifft.

Muss man alle Filme aus dem Marvel-Universum gesehen haben, um bei „Infinity War“ mitzukommen?

Eigentlich nicht. Einige Fortsetzungen der Filmreihe waren ziemlich belanglos, zum Beispiel die von „Iron Man“. Welche Filme man unbedingt gesehen haben sollte: Die zwei bisherigen Avengers-Filme sind Pflicht, „Guardians of the Galaxy“ und „Black Panther“ dürften dazu nicht schaden, um die Welten des Films zu erklären.

Wer stirbt?

Wahrscheinlich die spannendste Frage. Chris Evans, der Captain America spielt, hat vor einigen Wochen seinen offiziell letzten Drehtag für Marvel gehabt. Das heißt aber nicht, dass er in „Infinity War“ sein Leben lässt, denn „Avengers 3: Infinity War“ wurde zugleich mit dem bisher noch titellosen „Avengers 4“ gedreht, der im Mai 2019 in die Kinos kommt. Es ist also wahrscheinlich, dass Evans auch noch dort zu sehen sein wird.

Wahrscheinlicher ist es, dass Iron Man, der Begründer des Marvel-Cinematic-Universe zum Opfer von Thanos wird. Die Trailer deuten darauf hin, dass er einen emotionalen Abgang bekommt, dazu läuft der Vertrag von Robert Downey jr. ebenfalls aus – dazu hätte der Tod der Figur emotional schlichtweg den größten Impact. Einen Heldentod kündigten die Russo-Brüder, die Regie führen, für die ersten Minuten des Films an. Wir tippen darauf, dass es Loki (Tom Hiddleston) erwischt. Er hat einen der Steine, nach denen Thanos sucht, und war an Bord jenes Schiffes, das am Ende von „Thor: Ragnarok“ von Thanos abgefangen wird.

Wo ist Hawkeye?

Jeremy Renner spielt den Bogenschützen seit „The Avengers“ (2012), im Laufe der Zeit wuchs er den Fans ans Herz. Deshalb stellt sich mit Blick auf alle Poster und Trailer zum Film auch die Frage, warum die Figur nicht zu sehen ist. Die Russo-Brüder sagten in einem Interview, dass Hawkeye einen ganz besonderen Handlungsstrang bekommt, könnte aber auch nur eine faule Ausrede sein, weil sie mit der Figur nicht mehr viel anzufangen wissen. Ant-Man war bisher ebenfalls nicht zu sehen, der ist aber eben auch oft geschrumpft.

Wird der Film gut?

Wahrscheinlich. Mit „The Winter Soldier“ haben die Russo-Brüder einen der besten Marvel-Filme überhaupt gemacht, auch „Civil War“ hatte viele gute Stellen. Wenn alle Figuren sinnvolle Aufgaben bekommen (was in „Civil War“ nicht immer der Fall war) und Schurke Thanos ausreichend Leinwandzeit bekommt, dann könnte „Infinity War“ wirklich der ganz große Wurf werden, den sich die Verantwortlichen und Fans erhoffen.

Wird der Film ein Hit an den Kinokassen?

Selbstverständlich. Selbst furchtbare Marvel-Filme wie „Thor: Ragnarok“ füllen die Kinos. Zudem hat sich Disney im Februar mit „Black Panther“ eine ganz neue Zielgruppe für das Franchise ins Boot geholt. Die Studios würden es nicht zugeben, aber mit Sicherheit wird bei „Infinity War“ auf ein Einspielergebnis von mindestens zwei Milliarden US-Dollar gehofft.

Und nach „Avengers: Infinity War“?

Im Juli startet „Ant-Man and The Wasp“ in den deutschen Kinos, als ob das nach dem Mega-Blockbuster irgendwen interessieren würde. Wichtiger ist der Blick auf 2019, dann startet „Avengers 4“, der eine direkte Fortsetzung zu „Infinity War“ sein wird, dazu wie bereits erwähnt „Captain Marvel“ und „Spider-Man 2“.

Marvel
Disney/Marvel


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Zu Lasten der Fans: „Avengers 3: Infinity War“ ist ab sofort ein Staatsgeheimnis

Dass die Marvel-Superheldenfilme nicht die wendungsreichsten Geschichten zu bieten haben, dürfte mittlerweile bekannt sein. Seit „Iron Man“, der 2008 startete, dominieren die Blockbuster des mittlerweile zu Disney gehörenden Produktionsstudios zwar die Kinocharts, doch erreicht wurde dies durch coole Action und außergewöhnlich gut geschriebene Figuren. Angst vor Spoilern, also dem Verraten von Story-Wendungen, sind bei den Comic-Verfilmungen in den meisten Fällen unbegründet. Denn bis auf kleine Szenen, in denen plötzlich ein Held aus einem anderen Film unerwartet für einen Kurzauftritt vorbeischaut, sind die Marvel-Filme relativ vorhersehbar. Auf Vorab-Events werden nur einige Szenen gezeigt Und dennoch gehören Spoiler-Warnungen vor dem Start eines…
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