Berlin-Spandau: Coldplay-Konzert löst Erdbeben aus

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Am 10. Juli gaben Coldplay das erste von drei Konzerten im Olympiastadion in Berlin. Die Band um Frontmann Chris Martin ließ Konfettis in die Luft schießen, sang Hits wie „Fix You“ – und löste vermutlich ein kleines Erdbeben aus. Im Stadtteil Spandau sollen Zeugen spürbare Erschütterungen gemeldet haben.

Sonntag, 22:24 Uhr, Tatort: Berlin. Die Erde bebt. Laut dem Online-Portal „erdbebennews“ sind wohl die Coldplay-Fans schuld. Das Beben habe stattgefunden, als die Band „A Sky Full Of Stars“ spielte – ein Dance-Track mit zwei schnellen Passagen, die genau den aufgezeichneten Wellen entsprechen würden, heißt es. Dazu decke sich die Hauptfrequenz von 2 Hertz exakt mit dem Beat des Songs.

Mehrere umliegende Stationen sollen die Erschütterung aufgezeichnet haben. „Erdbebennews“ spricht von einer Magnitude von 1.28 auf der Richterskala. Es handelt sich also um ein „Mikro-Erdbeben“. Zum Vergleich: Ernste Schäden entstehen ab einer Magnitude von 5.0.

Coldplay treten noch einmal am Dienstag (12. Juli) und am Mittwoch (13. Juli) im Olympiastadion auf. Hoffentlich ohne Erdbeben.

Nicht das erste Konzert-Erdbeben

Auch beim Festival Tempelhof Sounds zitterte der Boden. Am 10. Juni traten Florence & The Machine auf dem ehemaligen Flughafengelände auf und sorgten für eine Erschütterung. Gegen 21 Uhr sollen Stationen aufmerksam geworden sein. Sie registrierten einen überdurchschnittlichen Ausschlag mit der Stärke 1.4 auf der Richterskala, schrieb „erdbebennews“ auf Twitter. „Das ist äquivalent mit einem kleinen Erdbeben.“


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