Max Giesinger mit #SEATSounds Live

Spezial-Abo

Bill Murray? Crasht regelmäßig Studentenparties!

von
Bill Murray

Bei einem Teller Tomatensuppe erzählte mir mein Mitbewohner kürzlich, er hätte Philip Seymour Hoffman in der Eckkneipe vor unserer Haustür in Hamburg getroffen. Und genauso wie er, wäre Hoffman tierisch genervt vom Klackern und Knallen des Kickers bei „Frau Möller“ gewesen. Zwar unterstelle ich ihm, dass er mir mit dieser – wohlgemerkt nicht dokumentierten – Anekdote die seltsame Spelunke schmackhaft machen wollte, doch es scheint einige Prominente zu geben, die sich mit himmlischer Freude dem Normalsein widmen.

Bei Bill Murray ist das eine geplante Aktion. Murray scheint einen Sport daraus gemacht zu haben und taucht seit ein paar Jahren ständig unangekündigt auf Parties auf, vor ein paar Tagen bei einem Kickball-Game in Brooklyn. 2010 legte er während des SXSW-Festival in Austin mit RZA und GZA vom Wu-Tang Clan hinter der Theke einer Bar tatkräftig Hand an.

Regisseur Jon Waters wiederum hüpfte im Frühjahr diesen Jahres irgendwo in Ohio in den Tourbus von Here We Go Magic, während sich Ryan Gosling als Gutmensch entpuppt, als er auf den Straßen New Yorks eine Schlägerei schlichtet.

Werner Herzog machte gleich einen animierten Kurzfilm aus seiner Begegnung mit Joaquin Phoenix. Den musste Herzog eines Tages aus einem Unfallwrack und vor der Selbstentzündung retten, nachdem Phoenix in seinem umgedrehten Auto hing und sich vor Schreck eine Zigarette anzünden wollte, ohne zu bemerken, dass sein Benzintank leckte.

Von Bill Clinton hingegen weiß man bereits, dass sein Herz für normale Frauen schlägt. Und so schien er nichts Anrüchiges daran zu finden, sich im Mai diesen Jahres auf einer Gala in Monaco mit den zwei Pornodarstellerinnen Tasha Reign und Brooklyn Lee ablichten zu lassen.

Eher unfreiwillig in die Normalität tauchte Bob Dylan ein. Dylan musste 2009 erst von einer 24-jährigen Polizistin während eines Gewitters in New Jersey aufgegriffen werden, um daran erinnert zu werden, dass man auch als Prominenter besser nicht in Jogginghosen und zwei Regenmänteln im Hinterhof eines Privatgrundstücks auf Immobiliensuche geht.



LL Cool J ist nicht einverstanden mit seinem Titel als „Urvater des Pop-Rap"
Weiterlesen

3 Monate MUSIKEXPRESS nach Hause

Grafik Abo 3 Ausgaben für 9,95 €