Highlight: Mittelmäßige Rocker und Comedians: Die Foo Fighters besitzen die Coolness von bierseligen Lehramtsstudenten

Dave Grohls Festival: 7 unvergessliche Momente beim CalJam 2017

1. Dave Grohl muss sich geklont haben

Eigentlich unmöglich, dass irgendjemand nicht mitbekommen hat, dass Dave Grohl dieses Festival mitorganisiert hat. Wer als Camper schon einen Abend zuvor auf dem Gelände war, um zu den Police- und Van-Halen-Coverbands sowie Big Tony & Trouble Funk die ersten 15-Dollar-Biere zu kippen, ist dem Frontmann der Foo Fighters garantiert begegnet.

Außerdem kümmerte er sich persönlich ums Essen …

… probierte im Wasserpark mit Fans die Rutsche aus …

… und sagte während der Show der Foo Fighters im Publikum Hallo.

2. Liebe für Tom Petty

Dave Grohl und Tom Petty hatten bekanntermaßen eine besondere Beziehung zueinander: Als Nirvana mit dem Tod von Kurt Cobain in die Brüche ging, fragte der Musiker bei Grohl an, ob der nicht als Drummer bei den Heartbreakers einsteigen wolle. „Es war der schwerste Anruf, den ich je machen musste“, erzählte der Foo-Fighters-Frontmann später über den Moment, als er sich gegen Tom entschied und stattdessen ein Wagnis mit seiner neuen Band einging.

Die Foo Fighters spielten kein Cover, zollten ihrem Helden trotzdem Tribut: Während „My Hero“ blendete man Petty im Hintergrund ein.

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Cage The Elephant und Starcrawler coverten zuvor bereits „Mary Jane’s Last Dance“:

3. Vegas Strong

Nicht nur Pettys Tod, auch der tragische Vorfall in Las Vegas beschäftigte Zuschauer und Acts: Josh Homme sichtete kurz nach Beginn seines Sets mit Queens Of The Stone Age ein Schild in der Menge und forderte sie auf, es zu ihm auf die Bühne zu bringen, darauf stand geschrieben: „Vegas Strong“ sowie die Namen der bei dem Country-Festival Getöteten. „Wir sind nichts, wenn wir getrennt sind und wir sind alles, wenn wir zusammen sind“, so Homme, der mit seiner Band Eagles of Death Metal selbst traumatische Erfahrungen durchleben musste.

4. Buntes Treiben

Nicht nur schritt man am Eingang durch einen kitschig-süßen Regenbogen, auch der Campingplatz war komplett mit bunten Lichtern behangen.

Auf dem Gelände selbst gab es noch viele weitere Kleinigkeiten, mit denen es sich hervorragend posieren ließ – zum Beispiel ein gecrashtes UFO, lustige Windmännchen, aufblasbare Pilze und ein riesiger T-Rex.

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Cal Jam!

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5. Ein fucking Wasserpark!

Bei über 30 Grad und unerbittlicher Wüstensonne war der eiskalte Wasserpark inklusive Rutsche für viele DIE Anlaufstelle, um nicht als Rosine im Sand zu enden. Von hier aus konnte man außerdem die Bands auf der Sun- und der Mountain-Stage hören. Besser geht’s nicht.

6. Ausgewählte Bands

Ein kuratiertes Festival ergibt durchaus Sinn – wer die Foo Fighters mag, wird wohl mit fast jedem der Acts einverstanden gewesen sein. Sich tagsüber mit furchterregendem EDM oder Lückenfüllern à la Eskimo Callboy rumschlagen zu müssen, fiel hier daher weg. Mit The Kills, Queens Of The Stone Age, Japandroids, White Reaper und vielen weiteren Bands scharte Dave Grohl einfach all seine Freunde um sich.

7. Rock-Museum für Fans der Foo Fighters

Dave Grohl und seine Kollegen horten seit 22 Jahren alles, was die Bandgeschichte hergibt. In ihrem Hauptquartier, dem Studio 606, haben sie genug Stauraum für Kinkerlitzchen und Erinnerungen. All das haben sie für das Wochenende nach San Bernardino gekarrt, damit alle Fans etwas davon haben.

Foto-Opportunity mit dem Original-Thron:

Der Gips von Dave Grohl:

Die Limousine aus dem Video „White Limo“ mit Lemmy Kilmister:

Einzige Bedingung: Baut keinen Scheiß damit!


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