Tom Petty

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    Mit seiner Band The Heartbreakers etablierte sich Tom Petty dank zahlreicher Hits als anerkannter Musiker. Dieser Ruf wurde dadurch gefestigt, dass er in der Supergroup Traveling Wilburys spielte, in der auch Bob Dylan, Roy Orbison, George Harrison und Jeff Lynne aktiv waren. Auch als Solo-Künstler verkaufte Tom Petty seine Alben millionenfach und gewann mit „You Don’t Know How It Feels“ einen Grammy Award.

    Nachdem Thomas Earl Petty 1950 in Gainesville, Florida, geboren wurde, gründete er nach der High School seine erste Band The Epics, die sich 1970 in Mudcrutch umbenannte und lokale Bekanntheit erlangte – vor allem, weil sie mit Lynyrd Skynyrd auftrat. Sie verbanden den Klang britischer Bands mit dem kalifornischen Stil von den Byrds, Buffalo Springfield und The Flying Burrito Brothers und erhielten 1974 einen Plattenvertrag.

    Die eigentliche Karriere Tom Pettys begann jedoch 1976 mit der Auflösung von Mudcrutch und der Neuformation in Tom Petty & The Heartbreakers und dem gleichnamigen Debüt-Album. Songs wie „Breakdown“ und „American Girl“ wurden vor allem in Europa Achtungserfolge.

    Während das zweite Album „You’re Gonna Get It!“ schon in den Top-40 landete, erreichte der Nachfolger „Damn The Torpedos“ Platin-Status, vor allem dank der Hit-Singles „Don’t Do Me Like That“, „Here Comes My Girl“ und „Refugee“. Es schloss sich in den folgenden Jahren eine ganze Reihe erfolgreicher Alben an, durch die Tom Petty & The Heartbreakers die großen Bühnen bespielen durften – unter anderem tourten sie 1986/1987 mit Bob Dylan im Rahmen seiner „True Confessions“-Tour.

    1988 wurde Tom Petty Gründungsmitglied der Supergroup Traveling Wilburys, bestehend aus Bob Dylan, George Harrison, Roy Orbison und Jeff Lynne. Gemeinsam veröffentlichten sie zwei Alben, wobei Orbison vor der Produktion des zweiten verstarb. „Traveling Wilburys Vol. 1“ (1988) wurde ein großer kommerzieller Erfolg und gewann den Grammy Award in „Best Vocal Performance by a Duo or Group“.

    Kurz vor dem weniger erfolgreichen Nachfolger „Traveling Wilburys Vol. 3“ brachte Tom Petty sein erstes Solo-Album „Full Moon Fever“ heraus, das auf Platz Drei der Album-Charts kletterte und fünffach Platin einspielte. Der Nachfolger „Wildflowers“ konnte 1994 daran anschließen und wurde sogar mit einem Grammy geehrt. Ex-Beatle Ringo Starr war auf diesem Album als Gastmusiker zu hören, Rick Rubin fungierte als Produzent. Solo veröffentlichte Tom Petty noch ein weiteres Album, „Highway Companion“, das ebenso erfolgreich werden konnte, mit The Heartbreakers war er jedoch noch weitaus aktiver. Tom Petty gewann diverse Musikpreise und wurde in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.


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