Die Toten Hosen besitzen „Gutmensch“, das Unwort des Jahres 2015

Die Toten Hosen waren ihrer Zeit voraus – klingt komisch, ist aber so.

Die Toten Hosen haben sich die Markenrechte an „Gutmensch“, dem Unwort des Jahres 2015 gesichert – und das schon vor über einem Jahr. Ursprung dieser Eintragung im Marken- und Patentamt war offensichtlich die Idee des Fortuna-Düsseldorf-Fans „Andy Social“, der die Hosen bei einem Auswärtsspiel auf ein Bier eingeladen hatte und ihnen seine Idee für ein T-Shirt mit der Aufschrift „Gutmensch“ präsentierte. Die Toten Hosen fanden’s witzig und haben das Shirt in ihren Merch-Shop aufgenommen. Um den Verkauf solcher Shirts und anderer Produkte rechtlich abzusichern, empfiehlt sich eine Eintragung beim Patentamt. So kam es wohl, dass die Toten Hosen sich die Rechte an diesem Begriff sicherten.

„Gutmensch“ zum Unwort des Jahres gewählt – die Songs dazu sind noch schlimmer
Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur erklärte der Hosen-Manager Partick Orth: „Um die Deutungshoheit zurückzugewinnen, hatten wir den Einfall, das Wort als Marke eintragen zu lassen“. Mit den Einnahmen ihrer Gutmensch-Produkte unterstützen die Toten Hosen gemeinnützige Projekte.

Am 12. Januar, also lange nach der Hosen-Eintragung beim Patentamt wurde das Wort „Gutmensch“ von einer unabhängigen Jury zum Unwort des Jahres gewählt.

Hier könnt ihr das Hosen-Shirt kaufen.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.