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Diese 6 Filme muss man sich mit Blick auf die Oscars anschauen

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Der Beginn des Jahres steht traditionell für viel Qualität im Kino. In den USA zwar nicht, da wird im Januar immer ziemlich viel Müll ins Kino gekippt. In Deutschland starten allerdings im Januar und Februar viele Filme, die für die Oscar-Verleihung relevant sind.

Da in den USA bereits im Dezember die ersten Preise verliehen werden, kommen Filme wie „La La Land“ oder „Jackie“ immer erst etwas später bei uns an, weil Golden-Globe-Auszeichnungen und andere Preise für einen Besucheranstieg sorgen sollen. Diese Terminierung ist nicht umunstritten, da späte Veröffentlichungen etwa mit raubkopierten Fassungen der wichtigen Oscar-Filme im Internet konkurrieren. „Moonlight“ beispielsweise erscheint in Deutschland erst nach der Oscar-Verleihung, wird dort allerdings schon als Favorit auf einige Preise gehandelt. Filmfans ohne Gewissen werden sich den Film also schon deshalb illegal anschauen, weil sie bei der wichtigen Verleihung mitreden möchten.

Mit Blick auf die Oscar-Verleihung, die am 26. Februar in Los Angeles stattfindet, sollten Interessierte vor allem im Januar mehrfach in der Woche ins Kino gehen. Denn die wichtigsten und zum Teil besten Filme des Jahres laufen aktuell parallel im Programm. Wir stellen die Filme vor, die Ihr auf keinen Fall auslassen solltet, weil spätestens bei den Oscars alle über sie reden werden.

„La La Land“

Läuft bereits seit einigen Tagen in den deutschen Kinos. Das Musical hat bei den Golden Globes alles abgeräumt, besticht vor allem durch schöne Kamerafahrten und Musik. Bei den Oscars wird sich der Siegeszug mit sieben Preisen wahrscheinlich nicht wiederholen, weil dann die Konkurrenz größer ist. Ansehen sollte man sich den Film aber auf jeden Fall. Weil Damien Chazelle Feelgood-Kino mit besonders viel Hingabe und einem Auge für Details auf die Leinwand gebracht hat.

„Manchester by the Sea“

Das Drama mit Casey Affleck ist seit dem 19. Januar in Deutschland zu sehen. Der Hauptdarsteller und Bruder von Ben Affleck gilt als sicherer Sieger für den Oscar in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“. Was er mit seiner zurückhaltenden Mimik in Kenneth Lonergans „Manchester by the Sea“ abliefert, ist schlichtweg sensationell. In unserer Kritik gab es für den Film die Höchstwertung. 

„Jackie“

Das Porträt über die Gattin des 35. Präsidenten der USA markiert einen weiteren Meilenstein in der Karriere von Natalie Portman. In „Jackie“ spielt sie Jacqueline Kennedy, wofür sie zuletzt mehr Lob und Aufmerksamkeit bekommen hat als für ihr Regiedebüt „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“. Bei den Oscars hat sie gute Chancen auf ihren zweiten Preis für die beste Leistung einer Darstellerin nach „Black Swan“. Der Film startet am 26. Januar in den Kinos.

„Hacksaw Ridge“

Erstaunlich, dass Mel Gibson überhaupt noch einmal einen großen Film drehen darf. Immerhin war er jahrelang in Ungnade gefallen, weil er antisemitische Äußerungen gebracht hat. Und durch extreme häusliche Gewalt auffiel. Ausgerechnet Gibson, der in seinen meisterhaften Filmen „Braveheart“ und „Die Passion Christi“ immer auf viel Blut setzte, dreht jetzt einen Film über Pazifismus. Andrew Garfield spielt in „Hacksaw Ridge“ einen Soldaten im Zweiten Weltkrieg. Das Besondere: Er bekommt die Erlaubnis, ohne Waffe in die Schlacht zu ziehen und wird zum Schutzengel für seine Truppe. Sehenswert und mit Außenseiterchancen bei den kommenden Awards. Startet am 26. Januar.

„Fences“

Denzel Washingtons Regiedebüt (Kinostart: 16. Februar) ist direkt starkes Drama geworden. Washington spielt selbst eine der Hauptrollen, seine Leinwandpartnerin Viola Davis hat (mal wieder) guten Chancen auf einen Oscar. In dem Drama geht es um die hohen Ambitionen eines Jungen (Jovan Adepo) in einer Problemfamilie in den 50ern. Der Sohn will Profisportler werden, der Vater (Washington) legt ihm Steine in den Weg und wird jähzornig. „Fences“ ist ein Drama auf kleinem Raum, die Schauspieler sind darin aber umso überragender.

„Moonlight“

Startet leider erst am 9. März, also nach den Oscars. Wird dann aber hoffentlich mehr Aufmerksamkeit bekommen. Das Drama um einen schwarzen Jungen, der sein gesamtes Leben seine Homosexualität verbirgt und zum vermeintlich harten Macho wird, gewann bereits viele Preise, darunter auch den Golden Globe für das Beste Drama. Geht mit „La La Land“ ins Rennen um den Oscar für den besten Film. Der gefühlvollste Film der Saison ist „Moonlight“ auf jeden Fall.

 


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