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„Game of Thrones“-Star Emilia Clarke schreibt feministischen Superheldinnen-Comic

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Emilia Clarke hat eine dreiteilige Comic-Reihe angekündigt. Diese entstand mit Co-Schreiberin Marguerite Bennett, die unter anderem schon für DC und Marvel Comics schrieb . Die Reihe trägt den Titel „M.O.M.: Mother of Madness“ und der erste Teil wird am 21. Juli erscheinen. Darin geht es um die Sängerin und alleinerziehende Mutter Maya, die lernt, dass ihre Periode ihr zu übernatürlichen Kräften verhilft, woraufhin sie beschließt, Menschenhändler zu bekämpfen.

Emilia Clarke kündigte die Veröffentlichung mit einem Post des Comics auf ihrem Instagram-Account an und verriet ihren Fans, dass sie insgeheim schon seit zwei Jahren an dem Projekt arbeite:

 

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Der Spieß umgedreht: Unangenehm Bewertetes als Grundlage für Superkräfte

Der Schauspielerin geht es vor allem darum, Empowerment auf eine spielerische Art und Weise in die Comic-Regale zu bringen. Der Entertainment Weekly verriet sie: „Sie kann all diese abgefahrenen Dinge tun, aber die entspringen der Tatsache, dass sie eine Frau ist und einen Menstruationszyklus hat. Ich dachte, es wäre cool, all die Dinge zu nehmen, die Frauen nicht an sich mögen, den Spieß umzudrehen, und daraus die Grundlage für ihre Superkräfte zu schaffen.“

„M.O.M. – Mother of Madness“ — ein Gegenpol in der Comic-Szene

Der Game of Thrones-Hauptdarstellerin geht es außerdem darum, jungen Comic-Leserinnen einen Gegenpol zu der immer noch sehr männlich dominierten Welt der Comics zu bieten. Clarke beschreibt, wie sie in ihrer Kindheit als junge Comic-Begeisterte die Läden wahrgenommen habe: „Es gab nicht viele Frauen auf den Covern und überhaupt auch nicht besonders viele Frauen in den Läden. Ich habe mich damals nicht sehr wohlgefühlt.“

Dieses Unwohlsein habe Clarke bis heute: Wenn sie auf eine Comic-Con geht, sehe sie immer noch nicht besonders viele Frauen — außer in hautengen Outfits: „Gibt es irgendwo dort draußen Frauen mit Superheldinnen-Kräften, die kein eng anliegendes Kostüm tragen? Ich kann keine sehen. Das habe sie zu der Frage geführt: „Was wäre, wenn ich einfach meinen eigenen Comic schreiben würde?“ – so entstand „M.O.M.: Mother of Madness“.


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