James Cameron über „Avatar“-Fortsetzungen: „Möchte den Staffelstab abgeben“

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Offenbar spielt James Cameron mit dem Gedanken, die Verantwortung für kommende Teile der „Avatar“-Reihe abzugeben. Das hat der Regisseur in einem Interview angedeutet: „Ich denke, dass ich irgendwann – ich weiß nicht, ob nach dem dritten oder vierten Film – den Staffelstab an einen Regisseur weitergeben möchte, dem ich vertraue, sodass ich mich anderen Dingen widmen kann, die mich auch interessieren. Oder vielleicht auch nicht“, sagte er gegenüber der Filmzeitschrift „Empire“. Gerade verlangten ihm die „Avatar“-Filme alles ab, so der 67-Jährige. Er habe aber noch einige andere Projekte in der Entwicklung, die spannend seien.

Cameron verhandelt in „Avatar“ seine Herzensthemen

Vorerst bleibt der dreifache Oscar-Preisträger jedoch seinem Herzensprojekt treu – „Avatar“ sei noch immer seine Welt, sagte er. In den Science-Fiction-Filmen könne er alle Themen behandeln, die für ihn wichtig seien: Familie, Nachhaltigkeit, Klima, Natur. „Ich wurde immer aufgeregter, je weiter ich mit der Geschichte kam“, so der Kanadier. Film zwei kommt am 14. Dezember dieses Jahres in die deutschen Kinos; Nummer drei sei schon abgedreht und erscheine in jedem Fall. „Ich hoffe wirklich, dass wir vier und fünf machen können, weil es letztendlich eine große Geschichte ist“, so Cameron. Wie viele Teile folgen, hänge aber auch vom Markt ab.

Weitere Ableger sollen im Zwei-Jahres-Rhythmus in die Kinos kommen

Bereits im Jahre 2009 flackerte mit „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ der erste Teil der Reihe über die Kino-Leinwände. Der Film gilt mit weltweiten Einnahmen von über 2,8 Milliarden Dollar als monetär erfolgreichster aller bisherigen Zeiten. Vor fünf Jahren begann Cameron mit der gleichzeitigen Arbeit an vier weiteren „Avatar“-Ablegern. Die anberaumten Filmstarts wurden immer wieder verschoben – zuletzt wegen der Coronapandemie. Nun feiert „Avatar: The Way of Water“ aller Voraussicht nach Mitte Dezember dieses Jahres seine Premiere. Die übrigen Teile sollen 2024, 2026 und 2028 erscheinen.

+++Dieser Artikel ist zuerst auf rollingstone.de erschienen+++


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