Jeff Bridges lässt sich vom Krebs nicht unterkriegen

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Jeff Bridges hat Lymphdrüsenkrebs. Wie er selbst schon Mitte Oktober über Facebook mitteilte, stehe ihm im Kampf gegen die Krankheit ein großartiges Team an Ärzt*innen zur Seite. Die Prognosen sehen gut aus und doch geht ihm die Diagnose nahe.

Mit Hilfe einer neuen Website hält er nicht nur seine Fans über seinen Zustand auf dem Laufenden. Er zeigt der Welt, wie ihn die Diagnose dazu brachte, sein Moralgefühl wertzuschätzen. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern auf seine ganz eigene Art und Weise spricht er über Nachhaltigkeit in der Produktion von Instrumenten, Umweltbewusstsein, Gemeinschaftsgefühl, die US-Wahlen und die Verantwortlichkeit aller Einzelnen dabei.

„Die Diagnose bringt es mit sich, dass ich Kostbarkeit, Dankbarkeit und Liebe fühle“, schreibt der 70-jährige Schauspieler auf seiner Website. „All die Liebe ist ansteckend, wie ein positiver Virus“, schreibt er weiter. Nicht nur seine Moral lerne er zu schätzen, sondern auch die Vergänglichkeit all dessen.

Dieses Verantwortungsbewusstsein setzte jedoch nicht erst mit der Krankheit ein. 2018 produzierte er in Kooperation mit National Geographic den Dokumentarfilm „Living In The Future’s Past“. Mit Unterstützung von Wissenschaftler*innen und Autor*innen eröffnet er darin seine Sichtweise auf Umweltkrisen, denen sich die Welt stellen muss.

Jeff Bridges ermutigt seine Fans, an seiner Seite eine „Welt für uns alle“ zu erschaffen. Seine eigenen Wohltätigkeitsorganisationen „No Kid Hungry“ und „The Edible Schoolyard Project“ preist er über die Website dabei nur unterschwellig an.

Jeff Bridges & The Abiders brachten zuletzt im Juli den Song „My Welcome Mat“ heraus – eine Aufforderung sich am 03. November bei den US-Präsidentschaftswahlen seine eigene Zukunft zu wählen.


Jeff Bridges ist dankbar für „Liebe im großen Stil“ nach Krebs-Diagnose
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