Krimi aus dem Pop-Milieu – Tatort Domstadt

Es ist das vierte kleine Büchlein seiner Art: ein Kölner-Krimi. Nach Christoph Gottwald, dem „Chandler aus Nippes“, hat nun auch Uli Tobinsky (32), hauptberuflich Plattenpfauderer beim WDR, die Domstadt zum Tatort gemacht. „Yellow Cab“ spielt im Pop-Milieu. Da wird ein Pornoguckender Tonkutscher gekillt, das hitvolle Mastertape der aufstrebenden Rocktruppe „Grace“ geklaut und ein „Koelscher Cowboy“ (Presseinfo) mit dem Namen V 8 (nach den acht Zylindern seines echt New Yorker „yellow cab“) auf den Fall angesetzt. In flott flapsiger Sprache entwickelt Tobinsky seine Crime-Story. Die Diktion ist Pop, das Tempo Speed, man begegnet so ziemlich jedem Krimi-Klischee, das existiert. (Bezugsquelle: Emons-Verlag, iütticherstr. 38, 5 Köln h Tel.: 0221/515251; DM 14,80)

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.